|
Teil 93
"Gut fertig. Wie spät ist es?"
"17.00 Uhr. Meine Eltern sind schon in Wien"
"Meine Landen in etwa eine Stunde. Welche Zeit sie hier sind, weiß ich nicht, aber ich denke wir
haben genug Zeit"
"Bevor sie kommen?"
"Auch"
"Warum auch, ah"
"Mmm. Besonderen Geschmack. Schweiß und Reinigungsmittel"
"Mmm, Das ist bei dir nicht anders. Lass uns duschen"
"Nur duschen?"
"Du denkst auch immer nur an eins"
"Nein, nicht denken, tun"
Sophia ging ins Badzimmer und zog auf dem weg dahin ihre Kleider aus. So viel waren es nicht,
weil es immer noch furchtbar heiß war. Daniel sah ihr verliebt nach und als sie um die Ecke war lief
er ihr nach und packte ihre Kleider auf. Als er um die Ecke kam, stand Sophia in der Tür des Badezimmers
und schaute ihn verführerisch an. Daniel warf die Kleider auf dem Bett und schaute verführerisch zurück,
"Du bist so schön"
"Ja, und ein wenig schmutzig. Willst du mich waschen?"
"Scheiße, Sophia ist 18.15. Komm, wir müssen aufstehen und uns anziehen. Deine Eltern kommen gleich
und meine muss ich anrufen. Scheiße, wir sind eingeschlafen"
"Puh, jetzt müssen wir uns doch noch beeilen. Schnell Duschen"
Daniel war fertig und hatte sich schon angezogen, als die Türklingel läutete. Er ging zur Tür und öffnete die Tür.
"Daniel?"
"Äh, ja, willkommen. Sie sind Sophia's Eltern. Ich erkenne Ihnen vom Bild. Daniel Porter Hallo"
"Hallo,. Stella von Lahnstein"
"Hallo, Carla von Lahnstein"
"Kommen Sie herein. Sophia ist noch nicht soweit. Sie hat eben geduscht"
"Sie auch, offensichtlich" sagte Carla
"Äh, ja, nehmen Sie Platz, sie ist gleich fertig"
"Danke Daniel. Schöne Wohnung" sagte Stella
"Ja, tut mir Leid das alles etwas leer ist, weil ich schon einiges Eingepackt habe"
"Ziehen Sie um?"
"Ja. Ich gehe zurück nach Berlin"
"Darf ich mal zu unterbrechen. Ich würde gerne meine Tochter sprechen. Kann ich zu ihr gehen?"
"Ja, natürlich. Diese Tür geht ins Schlafzimmer. Dort ist sie"
Carla zog die Augenbrauen hoch und blickte zu Stella. Sie ging zum Schlafzimmer und öffnete die Tür.
Sophia stand in ihrem Slip und BH vor den Schrank mit dem Rücken zu Carla.
"Hallo Sophia"
Sophia wandte sich etwas erschrocken, weil sie Carla nicht gehört hatte. Sie sah sie an und ließ spontan
ihren Tränen fließen. Carla lief sofort zu ihr und nahm sie in die Arme.
"Sophia, was ist los? Warum weinst du?"
"Mama, ich bin so glücklich"
"Ach Liebes, musst du deswegen weinen, Ach Schatz"
"Hast du ihn schon getroffen?"
"Ja, wie hätte ich sonst reinkommen sollen"
"Und?"
"Er ist schön und hat sehr süße Augen"
"Ja, er ist so süß Mama"
"Aber, äh, seit wann bevorzugt du äh, na ja, dunkle Männer"
"Seit ich ihn gesehen habe. Mama, er saß da und spielte sein Cello. Ich konnte einfach nicht mehr atmen"
"Oh, tödliche Kombination in deinem Fall"
"Was meinst du damit?"
"Cello und engelhafte Erscheinung, dann bist du verkauft. Ich kenne dich doch"
"Mama, warum wolltest du so schnell kommen? Ich mag es sehr, aber so schnell"
"Schatz, wenn jemand dich so glücklich macht, will ich ihn sehen. Na ja, Mum hat versucht mich auf zu halten"
"Ja, und Tante Charlie hat dich geholfen"
"Oh, das hat sie schon erzählt. Ziehe deine Kleider an, dann gehen wir hinein"
"Oh, es gibt nichts, was er noch nicht gesehen hat"
"Details. Ich brauche keine Details"
"Oh, dass war auch mal anders"
"Hm, dein Gedächtnis ist zu gut. Komm"
"Mama, Ich bin froh, dass ihr hier seit"
Daniel sah, dass Sophia noch Tränen in den Augen hatte und versuchte Blickkontakt zu bekommen,
aber konnte nicht, weil Sophia jetzt von Stella umarmt wurde. Nach der Umarmung, sagte sie,
"Setzt euch, wir holen einen Drink. Weißwein?"
"Ja, bitte"
Sie gingen in die Küche.
"Hast du deine Eltern schon angerufen?"
"Mach ich gleich. Sophia?"
"Ja"
"Warum hast du geweint? Warst du so froh, dass deine Mutter hier ist?"
"Äh, naja. Oh, ich bin so glücklich, und ich bin so froh, dass ich es jetzt teilen kann. Gut, gut,
es passiert ganz oft, wenn ich meine Mutter nach langer Zeit sehen. Weißt du, wir haben so viel durchgemacht
zusammen. Unsere Beziehung ist etwas Besonderes. Daran sollst du dich gewöhnen müssen"
"Sophia, ich liebe dich"
Sie küssten sich liebevoll. Carla und Stella sahen es und sahen, wie liebevoll Daniel Sophia behandelte.
Sie schauten einander liebevoll an und drehte sich um. In das Bücherregal sahen sie Bilder und liefen hin.
Das Bild ihrer Familie war da und die Bilder von Daniel's Eltern und von Daniel und seine Schwester.
"Scheiße"
"Was ist Carla?"
"Sind das Daniel's Eltern?"
"Ich denke schon. Was meinst du?"
"Ich kenne ihr"
"Woher kennst du ihr?"
"Vor langer Zeit. Vor uns und vor Susanne. Aus meine etwas stürmische Zeit"
"Was meinst du?"
"Ich hatte einen Flirt mit ihr"
"Was?"
"Auf einer Veranstaltung in Berlin. Ich war jung und ungebunden, und sie auch"
"Nein?"
"Ja"
"Ehrlich?"
"Ehrlich"
"Scheiße"
"Was soll ich tun?"
"Nichts. Vielleicht erkennst sie dich nicht"
"Ich war nicht nur jung und ungebunden, aber auch schon stürmisch in jenen Tagen, also uh"
"Nur zu dieser Zeit", und Stella gab Carla einen Kuss, als Daniel und Sophia zurückkamen.
"Das sind meine Eltern. Sie sind schon unterwegs nach hier"
"Ah. Wir dachten schon, dass es Ihre Eltern waren. Schön, dass wir sie kennen lernen", sagte Stella,
während Carla ihr kniff.
Sophia kannte ihre Mütter gut und sah, dass etwas falsch war. Sie versuchte Blickkontakt mit Stella zu
bekommen, weil sie immer schneller redete als Carla, aber Stella ignorierte ihrem Blick. Als sie es bei
Carla versuchte, gab die auch keinen Ton.
Es klingelte.
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
Zuletzt geändert von Hoffie am 25.01.2011, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
|