|
Teil 90
"Morgen Daniel, das gleiche wie gestern. 4 Brötchen und 2 Croissants?"
"Morgen Frau Müller. Bitte. Darf ich heute auch die Marzipan Rose?"
"Natürlich. Es hat dir wirklich im griffen oder täusche ich mich?"
"Ist es so offensichtlich?"
"Junge, du schwebst. So habe ich dich in all den Jahren noch nie gesehen"
"Ach Frau Müller. Ich bin so glücklich"
"Hier sind deine Brötchen, gehe schnell zu ihr"
"Morgen, mein Engel. Aufwachen. Das Frühstück ist fast fertig"
"Mmm. Morgen. Noch ein Moment?"
"Nein, komm schon, das Frühstück ist fast fertig"
"Ich komme. Nur eine schnelle Dusche"
Sophia duschte sich schnell, zog ein T-Shirt an, putzte ihre Zähne und ging ins Wohnzimmer. Der Tisch war gedeckt. Das Frühstück war fertig.
Der Geruch von Kaffee kam ihr entgegen. Daniel war in der Küche und presste Orangen. Sie ging auf ihn zu. Schlug ihre Arme um ihn.
"Morgen, mein Schatz. Mm, dass sieht gut aus"
"Morgen Schlafmütze. Setze dich. Willst du Kaffee?"
"Lecker"
"Sophia, was willst du heute tun? Oh nein, ich weiß, was dieser Blick bedeutet. Nein, nein, heute gehen wir wirklich nach draußen.
Nein, ich meine es. Sophia, es ist Sonntag. Seit Freitag bist du nicht mehr draußen gewesen"
"Du hast auch nur Brötchen geholt!"
"Ja, gut aber äh, du musst morgen zu deiner Masterclass und all deine Kleider sind in die Wäsche hier oder im Hotel. Außerdem ist dein
Handy seit Freitag leer. Du musst ein paar Sachen im Hotel holen"
"Ja, du hast recht. Nach dem Frühstück fahren wir zu meinem Hotel und holen meine Sachen"
"Alle?"
"Ja, warum nicht. Oder geht es dir zu schnell?"
"Unsinn. Ich will mit dir sein, du willst mit mir sein. Nein, wir gehen und holen deine Sachen und du bleibst bei mir.
Nach dem Frühstück gingen sie zum Hotel. Sie gingen hinein.
"Gräfin Lahnstein, da sind Sie endlich!"
"Gräfin?"
"Shh. Was ist los?"
"Ihre Mutter hat schon mehrmals angerufen. Sie konnte Ihnen nicht erreichen und wir wussten auch nicht wo Sie waren"
"Oh, äh, darf ich meinen Schlüssel. Ich werde sie direkt aus meinem Zimmer anrufen. Danke"
"Gräfin Lahnstein? Ich dachte, dein Name ist Schneider? Und die Gräfin?"
"Sorry Daniel, aber äh du hast mich nicht nach meinen Namen gefragt und na ja ich erzähle das eigentlich nie und
schon gar nicht sofort. Ist es ein Problem?"
"Nun, nein, aber, äh ... "
"Wir gehen in mein Zimmer und dann rufe ihr erstmal meine Mutter an und dann werde ich es erklären"
"..."
"Daniel?"
"Ja, äh. Ja ist gut"
"Hallo Mama, du hast angerufen, hörte ich"
"Sophia, wo warst du? Dein Handy gibt gleich die Mailbox. Die Mitarbeiter des Hotels sagten, du warst schon ein paar Tage nicht im Hotel.
Ich machte mir Sorgen. Wo warst du?"
"Sorry Mama. Ich war bei Freunden und meinem Handy war leer. Sorry ich hatte mich melden können, aber äh, gibt es etwas?"
Daniel sah sie jetzt mit einem fragenden Blick an.
"Nein, nicht besonders. Ich wollte dir nur viel Glück wünschen mit deinem Masterclass. Der fängt doch morgen an?"
"Ja. Das ist richtig. Danke. Zu Hause alles in Ordnung?"
"Ja, alles okay mit Mum und mich. Wir sehen Julius kaum, der ist viel bei Claudia und arbeitet im Gestüt. Marcus hat sich endlich entschlossen,
um mit Freunden nach Italien zu gehen und ist nun auch weg und Sophia uh, hörst du mich überhaupt zu?"
"Ja, tut mir Leid Mama. Kann ich dich später anrufen, jemand wartet auf mich"
"Nun ja, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Aber du rufst mich an?"
"Ja, Mama, ich rufe dich an. Bis später"
"Ja, bis später Sophia"
Carla sah etwas verwirrt auf ihren Handy.
"Was? Was starrst du"
"Stella, dies war eine bizarre Anruf. Endlich meldet Sophia sich und dann sagt sie eigentlich nichts"
"Was meinst du?"
"Nun, sie hatte nichts zu melden"
"Sophia und nichts zu melden, das ist unmöglich!"
"Ja, das dachte ich mir auch, aber ich hatte das Gefühl, ich wurde abgespeist. Sie sagte, sie ruft mich noch an"
"Oh, mach dir keine Sorge. Sie wird sehr nervös sein für den Masterclass morgen. Was willst du, weiter gehen oder kannst du dich
nicht mehr konzentrieren?"
"Was, äh, oh lass uns erst was trinken. Tee oder so und dann gehe ich weiter mit malen. Meine Konzentration ist in der Tat ein bisschen weg,
aber ich bin bisher sehr zufrieden"
"Okay, ich dann werde meinen Bademantel anziehen"
"Warum?"
"Weil, nein Carla, bitte. Es ist viel zu heiß"
"Dann stellt ich die Klimaanlage doch ein bisschen kühler ab"
Sophia packte ihre Sachen. Daniel sah ihr zu.
"Sophia, was war das? Gräfin? Lahnstein statt Schneider. Du sagst deine Mutter nichts von mir"
"Daniel. Ich habe nie gesagt, dass mein Name Schneider ist. Und warum sollte ich sagen, ich bin Gräfin?"
"Nein, aber .. warte, doch nicht von der Lahnstein Holding?"
"Kennst du die?"
"Ja. Sie haben doch auch ein Büro in Berlin?"
"Äh, ich glaube, ja. Wieso?"
"Nun, äh ja, ich weiß nicht"
"Bin ich jetzt nicht mehr ich, weil ich eine Gräfin und eine von Lahnstein bin?"
"Nein, sorry so habe ich das nicht gemeint. Aber warum hast du ihr nichts von mir gesagt?"
"Schatz. Ich will dich nicht teilen. Ja, ich bin Gräfin. Ja, ich bin eine Lahnstein, aber für dich bin ich Sophia.
Willst du mir helfen diesem Koffer zu schließen?"
Sie brachten den Koffer und Sophia's andere Sachen zu Daniel's Wohnung.
"Sophia, ich will dich heute Nachmittag Schönbrunn zeigen. Nicht das Schloss, denn dazu haben wir zu wenig Zeit, aber der Park.
Da haben wir auch mehr Gelegenheit zu reden"
Es war Sophia aufgefallen, dass Daniel ein bisschen enttäuscht war und nahm seine Hand.
"Daniel, warten eine Moment, ich muss nur in meiner Tasche, so gefunden. Daniel ich habe hier ein Bild von meiner Familie"
"Ach, nicht so schwer zu erraten, wer deine Mutter ist. Gleiche Locken, dasselbe Lächeln, die gleichen Blaue Augen, fast so groß"
"Nun nicht ganz. Meine Mutter trägt immer Absätze, also bin ich größer"
"Und das ist Stella?"
"Ja, und links mein Bruder Marcus und rechts mein Bruder Julius"
"Ihr habt schon einige Gemeinsamkeiten, trotz dass du deine Mutter ähnlich bist, sieht man das ihr Geschwister seit.
Hast du noch mehr Bilder?"
"Ja, auf meinem Laptop, willst du die jetzt sehen oder"
"Nein, heute Abend. Jetzt gehen wir in den Park"
Zum Glück war es nicht so heiß in diesen Tag, so dass sie viel von dem Park sehen konnten. Daniel wollte unbedingt durch den Irrgarten,
aber Sophia möchte nicht wirklich, weil sie das Gefühl eingesperrt zu sein, nicht möchte. Daniel schaffte, sie zu überzeugen und
hielt ihre Hand der gesamten Strecke. Der Grund, warum er durch der Irrgarten wollte, war, dass es sie in die viele Ecken ungestört küssen konnte.
Sophia's Angst war schnell weg. Natürlich sahen sie die große Menge von Brunnen. Daniel machte ganz viele Bilder von Sophia in den Park.
Sophia war am meisten beeindruckt von die Römische Ruine und betrachtete sie konzentriert, bis sie sich betrachtet fühlte.
Sie drehte sich um und sah, dass Daniel ihr ansah. Der Blick in seinen Augen war voller Liebe und Wärme. Sie lächelte ihn an:
"Was ist?"
"Nichts"
"Deine Augen sagen etwas anderes"
"Äh"
"Daniel, du wirst doch nicht schüchtern"
"Nein, äh, ich, äh. Sophia, ich weiß nicht, was mit mir passiert. Ich, äh, ich habe noch nie jemanden so geliebt wie ich dich liebe.
Sophia. Ich liebe dich"
Sophia ging auf ihn zu. Nahm seine Hand und führte ihn weg.
"Ich liebe dich auch. Wie viel?"
"Sophia, das geht doch nicht hier. Es gibt überall Menschen"
"Na und!"
"Aber Gräfin doch!"
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
Zuletzt geändert von Hoffie am 22.01.2011, 14:34, insgesamt 1-mal geändert.
|