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Okay. Next.
Teil 89
"Zu dir oder zu mir? Ist das nicht ein bisschen schnell Sophia?"
"Du willst doch heute Abend zu dieser Kneipe. Dann müssen uns doch auch umziehen. Also gehen wir zuerst zu dir oder zu mir"
"Ach so, du neckst mir nur. Okay. Dann gehen wir zuerst zu dir. Du holst deine Sachen und dann gehen wir zu mir. Ich bringe mein
Cello nach Hause und legst deine Sachen hin und dann gehen wir in die Stadt"
"Oh, und wer geht jetzt ein bisschen schnell?"
"Ich habe dir doch gesagt ich möchte keine Sekunde verpassen. Kommst du?"
"Unter einer Bedingung"
"Und das ist?"
Sophia sah Daniel mit einem Grinsen an, ging auf ihn zu, legte ihre Hand auf seinen Nacken.
"Bevor wir irgendwo hin gehen möchte ich etwas wissen", Daniel antwortete ihr Grinsen mit dem gleichen Grinsen und sagte:
"Oh, was willst du dann wissen?"
"Nun, ja der Nacht Kuss die du mir gestern gab, war nicht so spektakulär. Ich möchte zuerst wissen, ob ... "
Bevor sie weiter sprechen konnte gab Daniel ihr einen leidenschaftlicher Kuss. Ihre Beinen gaben fast auf, aber er hielt sie ganz fest.
Er beendete den Kuss und sah sie an.
"Und?"
"Spektakulär"
Daniel nahm ihre Hand,
"Kommst du mit?"
"Ja, ich komm mit"
Sie gingen zu Sophia's Hotel. Sie packte ein paar Kleider und Toilettenartikel, so konnte sie noch Duschen, bevor sie in die Kneipe gingen.
Dann gingen sie zu Daniel's Wohnung. Die war in der Stadt Mitte, in der nahe Tante Jane's Haus.
"Willkommen in meinem Palast. Treten Sie hinein, schöne Frau"
"Okay, besonders"
"Tut mir Leid, aber ich habe schon einiges gepackt. Nach dem Sommer gehe ich zurück nach Berlin. Jetzt wo ich mit mein Studium fertig bin,
will ich zurück. Ich habe wirklich meinen Aufenthalt hier genossen, aber hatte nie die Absicht hier zu bleiben. Setze dich, dann hole ich einen Drink.
Wasser?"
Während Daniel Wasser holte, sah Sophia sich um. In einen Regal standen Bücher und da neben einigen Bildern. Sie blickte auf die Bilder.
Anscheinend waren das Daniel's Eltern. Da neben gab es ein Bild von Daniel mit einer jungen Frau, die ihm ähnlich war.
"Meine Schwester, Monica. Sie ist vier Jahre älter als ich. So lebt mit ihrem Mann und Sohn in Berlin"
"Wie alt bist du?"
"27 und du?"
"26"
"Wieder etwas, was zusammen passt. Willst du in die Stadt oder bleiben wir hier und reden noch was?"
"Was bevorzugst du?"
"Äh .... " Und er zwinkerte ihr zu "Weißt du, wir bleiben hier. Es ist ruhiger als in der Stadt. Ich bin sehr neugierig nach die komplexen familiären
Beziehungen von dir. Dann werde ich etwas für uns kochen, bevor wir in die Kneipe gehen. Gut?"
"Gut, aber ich möchte noch wissen, ob es kein Zufall war"
"Was ... ... ... mm "
Jetzt war Sophia an der Reihe, Daniel zu küssen.
"Okay, kein Zufall"
"Wow"
"Was?"
"Nun, äh, du küsste auch Spektakulär"
Sophia nahm Daniel's Hand und nahm ihn mit.
"Wo gehen wir hin?"
"Zu der, was ist das, Couch? Dann erzähle ich dich von meiner komplexe Familie"
"Gut. Lass mich von vorne abfangen. Meine Eltern hatten noch nie eine Beziehung anders als Freundschaftlich. Der Grund dafür ist,
dass mein Vater heterosexuell ist und meine Mütter nicht"
"Mütter?"
"Ja, ich habe einen Vater und drei Mütter",
"Du hast drei Mütter! Ich denke eine ist schon eine ziemliche Herausforderung, aber uh warum drei"
"Meine Mutter war mit Susanne verheiratet. Sie wollten ... "
"Warte mal, Susanne, Ach natürlich Vater heterosexuell, Mutter nicht. Deine Mutter ist eine Lesbe"
"Genau. Nun Mama und Susanne wollte ein Kind. Nach viel Aufhebens, beschlossen sie, mein Vater zu fragen, ob er Spender werden wollte.
Meine Mutter und mein Vater kannten einander schon eine Weile. Er wollte nicht nur Spender sein. Er wollte einen Vater sein. Sie fanden dass auch
eine gute Idee. Vor meiner Geburt, war die Ehe meiner Mutter und Susanne vorbei. Als ich drei war, hat meine Mama Stella geheiratet.
Sie wollten noch ein Kind und meinem Vater auch. Er ist auch der Vater meiner Brüder. Komplex?"
"Nun, geht schon. Du bist also von drei Mütter und ein Vater erzogen"
"Nein, nicht ganz. Ich habe immer mit meiner Mama und Mum gelebt. Sie haben mich erzogen. Mein Vater lebte in München, später aber kam zurück
nach Düsseldorf. Natürlich hat er auch eine Rolle gespielt, aber wir haben nie mit ihm gelebt"
"Okay, Mutter 1 und 2 verstehe ich. Stella und ..?"
"Carla. Der Name meine Mutter ist Carla"
"Okay, Carla und Stella. Sind sie noch zusammen?"
"Ja, absolut. Sie können nicht ohne einander leben. Stella ist auch die Geburtsmutter meiner Brüder"
"Nun, Carla, Stella und Lars. Und Susanne, hatte die keine Rolle in deiner Erziehung?"
"Nein hatte sie nicht. Weißt du, was so seltsam ist. Ich habe noch nie mit jemandem außerhalb meiner Familie darüber gesprochen"
"Willst du aufhören?"
"Nein, will ich nicht. Ich möchte gerne noch etwas Wasser"
Daniel goß Wasser.
"Vielen Dank. Susanne. Susanne hatte keine bedeutende Rolle in meiner Erziehung. Kurz nach der Scheidung, ist sie nach Frankreich
gezogen und unsere Beziehung war sehr schwierig"
"War?"
"Ja, letztendlich ist alles gut gekommen, aber dann war ich schon 18"
"Wirklich gut?"
"Ja, wir haben ein gutes Verhältnis. Wir haben viel geredet und Susanne und ihre Frau Brigitte sind Teil unserer Familie. Ich bedaure nur,
dass dies nicht früher passiert ist"
"Warum?"
"Weißt du. Ich liebe meine Mama und Mum sehr. Ich liebe Susanne auch sehr"
"Ja und?"
"Na ja, es ist nur sehr schade, dass wir uns nicht früher kennen gelernt haben, dann war sie mehr eine Mutter zu mir gewesen.
Das war schließlich ihren Absicht. Es tut ihr auch Weh und mir auch. Warum erzähle ich dir das alles?"
"Weil ich es frage?"
"Ja, aber es gab schon mehrere Leute, die mich fragten über meine Familie, aber ... "
"Bist du okay?"
"Ja, es geht schon"
"Sophia?"
"Ja"
"Ich weiß nicht, ob dies der richtige Zeitpunkt ist, aber ich werde es trotzdem sagen. In dem Moment dass ich dich zum ersten Mal sah auf der Bühne,
na ja ich dachte wirklich ich sah einen Engel. Ich, äh, ich war sofort in dich verliebt"
"War?"
"Nein, nicht war, ich bin immer noch verliebt in dich. Ich äh, dass ist mir noch nie passiert. Ich will nur mit dir sein, ich will alles von dir mir wissen,
es tut mir so Weh dich traurig zu sehen. Sophia, ich "
"Psst. Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Ich hörte dich Cello spielen und wollte wissen, wer da so sensibel und schön spielte. Als ich dich sah,
dachte ich, der Himmel hatte ein Engel geschickt. Ich kann nicht aufhören an dich zu denken. Daniel, ich ... .. mmmm"
"Spektakulär?"
"Spektakulär"
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
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