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BeitragVerfasst: 30.10.2010, 10:39 
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ho1291 hat geschrieben:
"Das neue Dreamteam" :lol: :lol: 8)


:oops: mir gefällt wirklich, wie du ho, stella und brigitte in deiner story beschreibst. ich freue mich für carla und susanne, dass nach dem ihre ehe gescheitert ist, sie so liebevolle partnerinnen gefunden haben, mit denen sie so glücklich scheinen. :knuddel3:

schönes wochende.

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BeitragVerfasst: 30.10.2010, 15:43 
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:bigsuper:
Wow und nochmals wow. Das schöne offene Gespräch zwischen Stella und Susanne. Einfach klasse. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. :danke: Das Du immer solche tollen Teile hier postest.
Schönes We noch.


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BeitragVerfasst: 30.10.2010, 15:52 
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Danke Francis :oops:

Und immer gern geschehen. :D

Du auch Schönes WE

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Martin Luther King


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BeitragVerfasst: 30.10.2010, 21:19 
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ho1291 hat geschrieben:
Das ist nicht so schnell in sieben Zeitschlitze.

hmmmm ich verstehe das nicht.
ich bin extra vom stuhl aufgestanden aber das hat auch nichts geholfen .-)
(ich stehe auf dein holländer-deutsch. nur mal so)

sabam

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ich werde mir vor deinem tor eine hütte bauen,
um meiner seele, die bei dir haust, nah zu sein.


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BeitragVerfasst: 30.10.2010, 21:36 
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hmmm. Dachte schon die Übersetzung war nicht gut. Das Wörterbuch (Papier oder Internet) übersetzt keine Sprichwörter.

Wörtliche Übersetzung: die läuft nicht in sieben Graben zu gleich

Auf Holländisch bedeutet das; dem passiert nicht so schnell etwas.

Wenn du ein Tipp hast für eine Internetseite die Sprichwörter übersetzt. Gerne.

Morgen treffe ich die Schwiegerfamilie von meinen Bruder. Die kommen aus Köln. Frage die mal wie man das sagt. Aber mein Bruder hat schon gesagt das die platt sprechen, also ob das dann richtig ist. :lol:

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BeitragVerfasst: 31.10.2010, 22:43 
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Teil 58

Brigitte und Susanne hatten eine Nische hinten im Restaurant einem Tisch für sie festgelegt. Brigitte hatte bereits für die normale Gäste so viel wie möglich vorbereitet, so dass sie mit ihnen Essen konnte. Darüber hinaus hatten sie großes Vertrauen in ihren Sous-Chef, die ihr vertreten sollte. Sie wollten das es einen ganz besonderen Abend wurde. Brigitte hatte ein spezielles Menü hergestellt, in dem sie ein paar neue Rezepte aufgenommen hatte. Sie wollte die Meinung von Carla und Stella zu diesen Rezepten hören

Carla, Stella und die Jungs hatten sich extra festlich gekleidet und gingen ins Restaurant. Lisa hatte Carla berichtet, dass das Flugzeug von Giovanna um 20.00 Uhr aufsteigen sollte. Carla versuchte immer wieder Sophia zu erreichen, aber die ging nicht am Telefon. Ihre erste Ärger war jetzt zu Besorgnis verwandelt. Stella war in der Lage, sie zu beruhigen, aber in der Zwischenzeit hatte sie den einen nach den anderem SMS an Sophia geschickt. Sie wollten nicht den Abend verderben lassen durch die Abwesenheit von Sophia, und versuchten so fröhlich wie möglich zu sein.

Die Jungs waren völlig auf Brigitte konzentriert und sie hatte mehrere Gerichte nur für sie zubereitet. Jedes Mal wenn die Tür des Restaurants sich öffnete sahen Carla, Stella und Susanne an die Tür ob Sophia rein kam, aber sie waren jedes Mal enttäuscht. Carla begann sich zunehmend zu ärgern, weil sie sich nicht meldete. Endlich bekam Stella eine SMS: "Mum, kommst du bitte nach draußen. Ich stehe beim dem Rückgang. ALLEINE, Sophia"

Stella wusste, wie Carla reagieren würde, wenn sie es erzählte, also berichtete sie ihr, dass sie auf die Toilette gehen musste und gab Susanne ein Zeichen dass sie mitkommen sollte. Sie gab ihr das SMS zu lesen und fragte, wo der Rückgang war.

Sie ging nach draußen und da war Sophia. Sie sah schlecht aus und ihr Gesicht war blaß. Als sie Stella sah, fing sie an zu weinen und Stella nahm sie erstmal in die Arme, bevor sie eine Erklärung fragte. Als Sophia beruhigt war, fragte Stella was los war.

"Es ist so gemein"
"Was ist gemein?"
"Wir hatten so viel Spaß in dieser Woche. Ich liebte sie so sehr, und, und" sie begann wieder zu weinen.
"Sophia, bitte, sage mir, was ist los?"
"Wir hatten sogar Pläne uns weiterhin zu treffen. Ich möchte mal nach Neapel gehen und sie würde nach Düsseldorf kommen und dann ist dieses"
"Was Sophia?"
"Ich bin mit ihr zum Flughafen gefahren und als wir uns trennten, sagte sie das dies das letzte Mal war das wir einander sehen würden, weil ihre Freundin es okay fand, wenn sie Abenteuer erlebte, aber sie müssen zu Ende sein, wenn sie nach Hause kommt in Neapel. Mum, es tut so weh", und sie begann wieder zu weinen.
"Ach, komm her, mein Schatz. Lass mich dich Trösten"
"Was soll ich jetzt machen?"
"Wir werden dich jetzt erstmal was erfrischen, oder möchtest du lieber nach Hause gehen?"
"Ich möchte schon mitkommen, aber ich glaube Mama ist wütend, weil ich ihre Anrufe ignoriert habe"
"Überlass das mir. Du gehst jetzt zur Toilette und erfrischt dich und ich hole dich, wenn ich mit Carla gesprochen habe. Okay?"

Sophie nickte und ließ sich von Stella zur Toiletten bringen.

Stella nahm einen tiefen Atemzug und ging zurück ins Restaurant. Sie blickte zu Carla und winkte ihr, zu ihr zu kommen. Carla kam und Stella nahm sie mit nach draußen.
"Was ist? Sophia?"
"Willst du mich bitte ruhig zuhören. Es ist nichts Schlimmes, aber ihr Herz ist gebrochen. Sie ist so traurig"
"Wo ist sie?"
"Sie erfrischt sich und wartete biss ich sie hole. Sie ist schrecklich beschämt, dass sie deine Anrufe ignoriert hat und fürchte, du wirst böse sein"
"Stella, bitte. Ich war nur besorgt"
"Ich weiß, aber sie ist inzwischen so verwirrt und traurig"
"Würdest du sie bitte holen?"
"Carla!"
"Ja, ja"

Stella ging hinein und holte Sophia. Als sie wieder herauskamen, sah Stella das Carla's Herz zerbrach als sie die Traurigkeit von Sophia sah. Carla umarmte ihre Tochter und begann sie zu trösten. Stella ging hinein, um zu erklären, was los war. Sie sprach zu den Jungs, dass Sophia sehr traurig war und das sie ihr nicht necken sollten. Brigitte stand auf und sagte:
"Okay, ich werde jetzt in die Küche gehen und ein Abendessen für diese junge Dame machen, speziel für Anlässe wie diese"

Stella schaute Susanne fragend an, "Lass sie bloß gehen. Du willst nicht wissen was jetzt kommt. Es ist wirklich nur mit einem Wort zu beschreiben und dass ist Calorieënbombe"

Carla kam mit Sophia rein, die immer noch blaß sah. Nun war Susanne an der Reihe. Ihr Herz brach beim Anblick von so viel Leid. Zweifellos umarmte und tröstete sie Sophia auch. Die Jungs sahen die ganze Szene mit Tränen in den Augen. Natürlich hatten sie ihren große Schwester necken wollen, weil sie nicht pünktlich gekommen ist, aber als sie sahen, wie traurig sie war, waren diesen Gedanken sofort weg. Julius saß die ganze Mahlzeit neben Carla. Er stand auf und ging an Sophia. "Sophia, ich setzt mir woanders hin, damit du neben Mama sitzen kannst, aber du darfst nicht weinen" sagte er mit Tränen in den Augen. Sophia sah ihn an und sie hatte ein kleines Lächeln auf ihrem Gesicht.
"Vielen Dank, das ist sehr lieb von dir" und gab ihm eine Umarmung.

Sie setzten sich und Susanne gab Sophia einen Drink. Sie waren alle recht ruhig an den Tisch. Niemand konnte die richtigen Worte finden für ein neues Gespräch.

Brigitte kam mit einem Tablett voller Essen:
"Na, ma cherie, es ist bestimmt nicht das erste Mal, aber es wird auch nicht das letzte Mal sein das dein Herz gebrochen wird. Laut Brigitte's Gesetz gibt es nur ein Mittel, um dieses Problem zu lösen. Und das ist ein gutes Essen. Voila, das hier habe ich für dich gemacht"

Auf dem Tablett waren mehrere Tapas, Schokolade Sorten, Kuchen, Eis, Crepes, Obst, kurz gesagt, zu viel um zu erwähnen und sie legte das ganze Tablett bei Sophia.
"Muss ich das alles aufessen?"
"Das darfst du, aber ich denke du bekommst schon Hilfe. Boys?"

Jeder nahm etwas Nahrung aus dem Blatt, weil es zu viel war. Der Liebeskummer von Sophia wurde in die Anwesenheit ihrer Familie erträglich. Sie begann ein wenig zu lachen. Carla achtete den Rest des Abends auf sie und Sophia fand es recht schön, dass die Hand ihrer Mutter den Rest des Abends auf ihrem Rücken oder Schultern lag.

Am Ende des Abends ging Brigitte wieder vom Tisch weg. Sie kam mit einem Tablett mit Gläsern und einer Flasche Champagner.

"Nun, jetzt bringen wir mal einen Toast auf das gute Ende des Tages", sagte sie entkorkte die Flasche, füllte die Gläser, während Susanne die Gläser verteilte.

"Okay. Mein Toast ist, auf das gute Leben und nie mehr eine Italienerin! Prost"

Sie sah, das Stella und Carla zweifelten.

"Was? Ist was?"
"Nun, äh, ich glaube nicht das ich darauf Toasten will", sagte Stella.
"Warum? Was habe ich falsch gesagt?"

Plötzlich fing Susanne an zu lachen.

"Brigitte es tut mir Leid, das habe ich dir nie erzählt, aber Carla ist halb Italiener. Ihre Mutter kommt aus Italien. Daher hat unsere Sophia auch italienisches Blut. Also, ja, na ja, ich verstehe, dass sie nicht Toasten wollen"

Brigitte schaute überrascht und begann mit einem für ihr charakteristischen Weise schallendes Gelächter. Es dauerte nicht lange, bevor sie alle mit ihr lachten. Dann fing Stella an zu singen. "Zwei kleine Italiener"

"Nein, nicht singen", riefen Carla, Sophia und die Jungs zur gleichen Zeit, und sie alle begannen wieder zu lachen.

Der Abend endete und sie wollten nach Hause gehen. An der Tür sagten sie auf Wiedersehen.

"Hey, Boys, morgen mache ich nichts. Morgen seit ihr an der Reihe, mich zu überraschen", sagte Brigitte, und sie gab ihnen einen Kuss. Carla und Stella waren völlig verblüfft. Die Jungs wollten schon lange nicht mehr küssen. Nur durch sie und nur dann, wenn kein Fremder da war. Lisa hatte ihr Auto bereits geholt und fragte Sophia, ob sie mitging. Sophia zögerte. Sie ging zu Carla, die dachte das sie sich verabschieden wollte.
"Wir sehen uns morgen Liebes, Schlaf gut"
Sophia zögerte wieder.
"Was ist?"
"Mama, darf ich heute bei euch auf die Couch schlafen?"
"Oh Schatz, natürlich. Komm wir gehen nach Hause" und sie liefen alle zusammen nach Hause.

Susanne beobachtete dies ein bisschen melancholisch. Brigitte nahm ihre Hand und sagte:

"Es ist okay. Vergesse was passiert ist. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen. Genieße den Augenblick. Du bist wieder ein Teil ihres Lebens. Komm wir gehen nach Hause"

...

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:herzschlag:

danke ho, für den wunderschönen part. mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen.

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:oops:

Freut mich.

Danke Chubby.

LG

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BeitragVerfasst: 01.11.2010, 14:59 
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:bigsuper: Was für eine tolle Forsetzung. Ich frage mich langsam, wann ich mal zum Luftholen komme, bei solche genialen Teilen. Ein Hoch auf die Schreiberin :champus: . Stella ist so klasse für Sophia da, so wie es für ein Kind sein muss. Büdde ganz schnell weiter schreiben. :danke:


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BeitragVerfasst: 01.11.2010, 15:03 
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:oops: :oops: :oops:

Soviel Lob. macht mir Verlegen.

Danke francis.

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BeitragVerfasst: 01.11.2010, 21:58 
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WOW, ich bin grad sehr berührt von der Story :oops:

Sophia's Herz wurde schon wieder gebrochen. Die arme kann ein echt leid tun :-(

Aber sehr schön wieder :danke:


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BeitragVerfasst: 01.11.2010, 22:01 
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Danke VL.

Ich jetzt erst am WE wieder Zeit habe weiter zu schreiben.


LG

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BeitragVerfasst: 05.11.2010, 13:37 
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Teil 59

Die Jungs hatten sich sehr Bemüht und alle genossen das Mittagessen. Beim Mittagessen hatte Brigitte erzählt das sie ein leidenschaftlicher Taucher war. Carla, die in ihrer Jugend viel getaucht hatte, war begeistert und wollte es noch einmal versuchen. Die Jungs waren ebenso begeistert, also vereinbarten sie sich, dass sie am nächsten Dienstag Tauchen wollten. Da die Jungs noch nie getaucht hatten sollten sie erst unterrichtet werden. Brigitte und Carla hatten genügend Erfahrung und gingen zusammen tauchen. Stella hatte nichts dagegen, allein am Strand zu bleiben. Sie nahm ein Buch mit und ihrem iPod.

Sophia hatte andere Pläne. Sie wollte endlich einen Tag lang mit Susanne verbringen. Sie beschlossen, auf den Hof zu gehen und Zeit miteinander verbringen. Sie wollten dort auch schlafen, um wirklich Zeit miteinander zu verbringen.

An jenem Morgen waren die Jungs so begeistert, weil sie zum ersten mal Tauchen wurden. Carla konnte es nicht mehr ertragen und sie unterhielt sich mit ihnen über ihr Verhalten. Stella versuchte sie alle zu beruhigen, aber gab das schon schnell auf. Die Jungs wurden sich schon beruhigen, weil Brigitte jeden Moment kommen wurde. Susanne wollte sie bringen und dann würde sie Sophia abholen.

Susanne war so nervös an diesem Morgen. Sie fragte sich, ob es gut gehen würde, ob Sophia nicht nach Hause gehen wollte, ob sie sich wohl fühlen wurde einen ganzen Tag und Nacht mit ihr, ob sie reden wollte. Brigitte mischte sich da nicht ein aber sie sorgte dafür, dass wenigstens genug zu essen und trinken mitgenommen wurde. Da Susanne so nervös war, fuhr Brigitte zu Carla und Stella, und sie hatte Lisa eine SMS geschickt, um Sophia zu bringen.

Sie standen draußen und warteten auf Lisa und Sophia. Brigitte sprach mit Susanne,
"Mach dich keine Sorgen, klar wird es gut gehen. Sie hat doch bereits angedeutet, dass sie Zeit mit dir verbringen will. Es ist keine Verpflichtung, aber ihr Wunsch"
"Ich weiß dass, aber trotzdem. Ich bin so nervös"
"Komm schon, es wird bestimmt ein wunderschönen Tag"

Lisa und Sophia kamen endlich. Alle verabschiedeten sich von einander, aber Carla wollte noch mal mit Sophia reden und nahm sie beiseite.
"Wie geht es dir? Bist du noch traurig?"
"Oh, es geht mir schon besser. Ich hatte letzte Nacht noch ein langes Gespräch mit Lisa"
"Das freut mich. Außerdem wollte ich dich sagen, dass ich es toll finde, dass du diesen Tag mit Susanne geplant hast. Ich wünsche euch einen schönen Tag"
"Danke. Du auch, Mama"

Sie gingen zurück zu den Andern. Jeder setzte sich im Auto und weg waren sie.

Im Auto begann Susanne als erste an zu sprechen. Sophia bemerkte dass sie nervös war.
"Wie geht es dir? Bist du noch traurig?"
Sophia lachte.
"Warum lachst du? Machst du dich lustig über mich?"
"Nein, nein, aber ich finde es lustig, dass du genau das gleiche Fragst wie Mama. Dann werde ich wohl die gleiche Antwort geben. Es geht mir schon besser. Ich hatte letzte Nacht noch ein langes Gespräch mit Lisa"
"Na, dann hattest du wenigstens ein Gespräch mit einem erfahrenen Praktiker"
"Was meinst du?"
"Oh, Lisa hat schon einige Verliebtheiten und gebrochene Herzen ertragen, bevor sie Jean Paul traf. Was wollte Carla noch mehr wissen?"
"Was meinst du? Du bist doch nicht misstrauisch, oder?"
"Nein, sorry, das habe ich so nicht gemeint. Oh, ich bin nur furchtbar nervös"
"Susanne, das brauchst du nicht zu sein. Mama sagte mir nur, dass sie sehr glücklich ist, dass wir den Tag gemeinsam verbringen. Lassen wir uns darüber einigen, dass wir offen und ehrlich reden. Du darfst mich alles fragen. Ich darf dich alles fragen und wir entscheiden selber, ob wir beantworten möchten, ohne das die andere Person beleidigt wird. Einverstanden?"
"Einverstanden! Sophia, sorry, ich verhalte mich blöd"
"Ich verstehe das schon. Lisa hat mir einiges erzählt über die vergangenen Jahre"
"Oh, was dann?"
"Nun, alles was passiert ist, aber aus ihrer Perspektive. Lassen wir uns darüber keine Sorgen machen und einen schönen Tag mit einander haben"

Susanne musste sich auf das Fahren konzentrieren, aber in ihre Gedanken war viel los. Sie kamen auf dem Hof. Das Auto wurde ausgeladen und Susanne ging erst mal Kaffee machen. Sophia machte es draußen gemütlich. Zuerst eine kleine Kaffeepause.

"Lecker. Kaffee. Das brauche ich jetzt", sagte Susanne.
Sie tranken schweigend ihren Kaffee. Susanne dachte: "Wo soll ich anfangen? Was soll ich sagen? Was soll ich fragen?" Die Gedanken von Sophia waren fast die gleichen. Susanne atmete Tief ein und begann schließlich als erste zu reden.

"Sophia, ich bin so gespannt auf diesen Tag. Nach all den Jahren endlich auf einem normalen, freundlichen Art, den Tag mit dir zu verbringen. Es ist zu dumm für Worte, aber jetzt wo es so Weit ist, weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Als du Samstag so traurig warst, habe ich nicht einmal gewusst, was sagen sollte. Obwohl ich doch genügend Erfahrung habe mit Lisa und Paul. Außerdem ist mein Herz auch mehrere malen gebrochen. Doch ich wusste nicht, was zu tun sollte"
"Was du getan hast fand ich sehr süß von dich"
"Danke. Weißt du, als ich nach deinem 18. Geburtstag diesen Brief von dich bekommen habe, war ich so glücklich, dass ich dabei war, sofort ein Flugzeug nach Düsseldorf zu nehmen. Brigitte hat das verhindert, weil sie dachte, wir sollten mit kleine Schritte den Kontakt aufbauen. Sie hatte natürlich Recht. Weißt du, was ich dann getan habe?"
"Mich einen Brief zurück schreiben?"
"Ja, das auch, aber was ich wirklich meine ist, dass ich deine Bücher genommen habe und die wieder gelesen habe vom ersten Tag an und durch das lesen habe ich dich besser kennen gelernt, bevor ich dich besuchen wurde"
"Meine Bücher? Was meinst du?"
"Habe ich dich nie erzählt von deinem Bücher?"
"Nein, was meinst du damit?"
"Als ich ging nach Marseille gezogen bin, hat Carla mir versprochen mich zu informieren über was mit dir passiert. Jedes Mal, wenn etwas besonderes passierte, aber auch alltäglichen Ereignisse, schickte sie eine E-Mail oder Fotos. Ich habe sie alle in Ordnern gespeichert."
"Was? Mama hat dir alles erzählt per E-Mail und Briefe?"
"Ob sie alles erzählt hat weiß ich natürlich nicht, aber reichlich. Nicht nur per Brief, wenn es wichtig war, oder wenn sie überlegen wollte, rief sie mich an"
"Dass habe ich nicht gewusst. Macht sie das immer noch?"
"Nein, nach deinem 18. Geburtstag hat sie damit aufgehört, nachdem sie mit mir darüber geredet hat. Der Kontakt zwischen uns erholte sich langsam und sie meinte, dass wir das selber erledigen sollten"
"Was hat sie dich so alles geschrieben?"
"Dies und das. Schule Ergebnisse, Hobbis, alltägliche Ereignisse, wie du auf bestimmte Ereignisse reagierst hast, wie die Geburt deinen Brüder, eigentlich eine ganze Menge"
"Äh, aber keine wirklichen private Dinge, oder was?"
"Oh, sie berichtete manchmal etwas und als ich dann mehr wissen wollte, sagte sie mir, es war zu privat"
"O"
"Na zum Beispiel letzte Woche habe ich Stella gefragt, was eigentlich mit Anne passiert ist, denn das wurde mich nie klar, aber Stella hat mir gesagt, dass soll ich dich selber fragen. Was ist da eigentlich passiert?"
"Mama hat dich das auch nicht geschrieben?"
"Nö. Auf einmal war Anne nicht mehr da"

Sophia begann zögernd zu erzählen, wie die Beziehung zu Anne gestartet wurde und wie sie schließlich beendet wurde und die ganze Zeit hatte Susanne atemlos zugehört. Das Sophia noch beschämt war über das, was passiert war, sah Susanne, aber sie sagte nichts. Als Sophia fertig war, war da nur ein Schweigen, weil Susanne zutiefst berührt war. Susanne fing als erste an zu sprechen.

"Ich denke, es war schrecklich für dich, aber ich verstehe dich ein bisschen. Auch ich war mal in eine ähnlicher Situation. Ich wurde zwar nicht körperlich, aber geistig von Lisa's Vater missbraucht. Ich weiß, wie schwer es ist, dies zu ändern oder zu beenden."
"Hast du das letztendlich selber beendet?"
"Ja, nach reiflicher Überlegung. Aber was meinst du mit selber?"
"Nun, bei mir hat Mum es eigentlich beendet, weil sie ein mal Zeuge war. Sie hat sie fast wörtlich aus dem Schloss geworfen. Ich war sehr erleichtert, aber auch schrecklich beschämt, dass ich nicht mutig genug war"
"Wow, die Stella ist schon cool, oder. Ich mag sie immer mehr. Sie ist sehr sympathisch. Ach, weist du, sei froh das es vorbei ist. Wie auch immer. Sage mal, war Anne eigentlich deine erste Liebe, oder hattest du schon eher Beziehungen?"
"Anne war der erste ernsthafte, aber bevor sie hatte ich schon Freundinnen und Freunden"
"Wann hast du dich für Frauen entscheiden?"
"Das habe ich nicht."
"Oh, ich dachte ich, na ja, erst Anne und jetzt Giovanna. Also gut, ich dachte, du wärst lesbisch?"
"Und du bist du lesbisch?"
"Was ist das denn für eine Frage. Ich bin doch mit Brigitte"
"Ja, aber du hattest doch auch Männer. Du warst doch verheiratet mit Lisa's Vater. Sie hattest eine Beziehung mit Papa. Wann hast du dich für Frauen entschieden? Könntest du dich vorstellen nochmals eine Beziehung mit einem Mann zu haben?"
"Ich habe mich für Brigitte entschieden und möchte sie nie verlieren"
"Ja, aber was wäre wenn, es könnte etwas schief gehen, und ihr trennt euch"
"Nun, ich hasse die Männer nicht, also ausschließen, nein, das würde ich nicht sagen"
"Susanne, ich verliebe mich in einer Person. Giovanna hatte auch Giovanni sein können. Ich stehe nicht ausschließlich auf Frauen wie Mama oder Mum. Bist du jetzt enttäuscht?"
"Sei nicht albern, natürlich nicht. Warum sollte jemand darüber enttäuscht sein? Es ist dein Leben. Außerdem bin ich die letzte Person, die darüber ein Urteil haben soll"
"Hat Mama dich nie erzählt, dass ich auf Männer und Frauen stehe?"
"Nein, ich denke, das war einer der privaten Sachen. Sie hat mir gesagt, dass du eine Beziehung mit Anne hattest, aber die habe ich dann auch schnell getroffen"
"Wie war das für dich,dich in eine Frau zu verlieben? Da du bevor Mama immer nur Beziehungen mit Männern hattest?"
"Beziehungen ja, aber ..."
"Was war Mama nicht deine erste Frau?"
"Ach, weist du, wenn man jung ist experimentiert man doch manchmal, aber eine Beziehung, Nein, das waren nur einige Flirts oder One-Night-Stands"
"Weiß Mama das, weil sie mir immer gesagt hat, dass sie deine erste Frau war?"
"Du bist verrückt, nein, das habe ich ihr nie gesagt. Manche Dinge sind zu privat", und sie zwinkerte Sophia zu.

Beide begannen zu lachen.

Sie beschlossen, einen langen Spaziergang zu machen. Während den Spaziergang erzählte Susanne, was Carla in all den Jahren geschrieben hatte, und Sophia erzählt so manche privaten Details. Sophia hatte noch eine Menge Fragen, aber da die vielleicht etwas zu konfrontierend waren, fragte sie die noch nicht. Sie hatten ja noch den ganzen Abend.

...

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BeitragVerfasst: 05.11.2010, 18:00 
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lässt du grad ein neues dreamteam entstehen ho?- carla und brigitte :wink: :lol:

folgendes sagt für mich, mehr als tausend worte:
Zitat:
Im Auto begann Susanne als erste an zu sprechen. Sophia bemerkte dass sie nervös war.
"Wie geht es dir? Bist du noch traurig?"
Sophia lachte.
"Warum lachst du? Machst du dich lustig über mich?"
"Nein, nein, aber ich finde es lustig, dass du genau das gleiche Fragst wie Mama. Dann werde ich wohl die gleiche Antwort geben. Es geht mir schon besser. Ich hatte letzte Nacht noch ein langes Gespräch mit Lisa"


ich freu mich für sophia, dass sie dies erleben darf.

ansonsten bleibt mir nur zu sagen:

:spitze: :flehen: :bigsuper:

bin gespannt auf die fortsetzung.


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