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BeitragVerfasst: 17.10.2010, 21:18 
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ho1291 hat geschrieben:

Habe mich bemüht. Dieses mal habe ich allerdings den Teil erstmal prüfen lassen bevor ich im veröffentlicht habe. War mich nicht ganz sicher,

.


ich finde das war völlig umsonst :spitze: mir sind beim lesen einfach die tränen gekommen :oops: so schön ist es.
auch ich bin gespannt, wie die geschichte um la diva sophia :wink: nun weitergeht.

schönen abend und lg.

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BeitragVerfasst: 17.10.2010, 21:23 
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Danke Chubby für deine Mühe.

Muss mir nur merken dass, wenn ich meine Handy als Wecker benütze, ich Offline gegen sollte, damit ich nicht Nachts erwache von einem "Bleep" (hihi)

Schönen abend noch und LG

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Martin Luther King


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BeitragVerfasst: 17.10.2010, 22:29 
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Ein schöner Teil wieder
:danke:


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BeitragVerfasst: 17.10.2010, 22:31 
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danke vl

freut mich

nacht

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BeitragVerfasst: 20.10.2010, 18:54 
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:danke: super klasse geschrieben.


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BeitragVerfasst: 20.10.2010, 19:08 
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Danke Figo,

Freut mich das es dir gefählt. Versuche so bald wie möglich den nächsten Teil zu schreiben. Im moment etwas (viel) stress im Büro. Aber dieses WE kommt bestimmt ein neuen Teil.

LG

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BeitragVerfasst: 21.10.2010, 22:11 
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Teil 54

Es war schon spät und sie waren müde. Carla und Susanne wollte nach Hause gehen. Sophia fuhr erst Carla und danach Susanne nach Hause.

An der Tür stieg sie mit Carla aus.
"Gehst du noch mit nach oben oder bringst du Susanne gleich nach Hause?", fragte Carla
"Ich bringe sie sofort nach Hause und gehen dann zurück zu Lisa."
"Okay. Gute Nacht Liebes" und sie gab Sophia einen Kuss.
"Du auch Mama und danke für was du heute Abend gemacht hast"
"Oh, es war Zeit, dass wir uns endlich mal aus gesprochen haben, also danke ich dir"
"Mama, gibst du Mum einen Kuss von mir, denn sie hatte auch eine Rolle in diesem"
"Dass mache ich immer gerne, fahre vorsichtig"
"Immer. Schlaf gut"

Carla ging nach oben. Stella hatte das Auto schon gehört und öffnete die Tür. Als Carla ihr sah gab sie Stella mit ein strahlendes Lächeln und einen Kuss.
"Was war denn das? Du hast schon besser geküsst"
"Ah, der war aber nicht von mir, der war von Sophia. Das hier ist meines" und gab Stella einem leidenschaftlichen Kuss.
"Ich merke, dass es dir wieder besser geht, aber eh, du bist nicht fertig für heute Abend"
"Oh ja", und sie wollte Stella wieder zu küssen.
"Nein, das meine ich nicht. Unsere kleine Männer sind diesem Nachmittag sehr erschrocken und wollten nicht zu Bett gehen bevor du Zu hause warst. Sie sind schon eingeschlafen auf der Couch, aber ich habe versprochen sie zu wecken wenn du hier bist. Du sollst noch eine Weile mit ihnen reden"
"Okay, kein Problem, aber bleibst du bei mir?"
"Na klar"

Sie gingen in das Wohnzimmer. Auf der Couche lagen Marcus und Julius, jeder auf einer Seite, zu schlafen. Carla ging hinüber zu Julius, gab ihm einen Kuss auf die Wange und umarmte ihn. Er öffnete die Augen, als er sah, dass Carla ihm umarmte und begann er leise zu schluchzen.
"Oh, Schätzchen, was ist los mit dir? Warum bist du so traurig?"
"Ich bin so geschockt. Du warst so wütend auf Sophia und sie auf dich und dann sollte Lisa auch noch so schnell deine Medikamente bringen... "
"Aber Schätzchen, es geht mir gut und ich bin nicht mehr böse auf Sophia"
"Mama, werden du und Mum euch trennen?", hörte sie Marcus hinter sich sagen.

Carla drehte sich plötzlich um und blickte ihn überrascht an, er hatte auch Tränen in den Augen.

"Wie kommt ihr denn dar auf. Natürlich nicht", und sie schlug ihr andere Arm um ihn. Nun saß sie auf der Couch mit links und rechts eine traurige Sohn in die Arme.
"Jungs, Mum und ich lieben einander sehr und wir haben nie den Gedanken gehabt uns scheiden zu lassen. Ich verstehe nicht, warum ihr das denkt"
"Nun, wir sollten mit Brigitte fahren und Sophia nahm dich und Susanne mit", sagte Julius,
"und wir dachten, ihr geht mit Sophia weg, und wenn deine Medikamente geliefert werden sollten, dachten wir, du gehst zurück nach Susanne"

Carla sah Stella hilflos an.
"Schätzchen, ihr geht jetzt eure Pyjamas anziehen und ihr kommt dann zurück. Mum und ich machen warme Milch für uns allen. Dann werde ich euch erklären, warum ich heute Abend mit Susanne reden sollte. Dann gehen wir schlafen. Okay?"

Die Jungs nickten und gingen.

Carla ließ sich nach hinten auf die Couch fallen und schlug sich die Hände vor das Gesicht. Stella setzte sich neben sie und umarmte sie.

"Ich habe versucht, sie zu erklären, was los war, aber sie blieben untröstlich. Sie fragten nur, ob und wann du nach Hause kommst"
"Warum hast du mich nicht angerufen?"
"Ich wollte nicht stören"
"Aber Schatz, sie sind so erschrocken und so traurig. Woher kommt die Idee, dass wir uns trennen wollen?"
"Das weiß ich nicht. Vielleicht haben wir die letzte Zeit viel zu viel über deine Vergangenheit geredet, aber ich bin mir nicht sicher"
"Wir werden morgen mit nur uns Vieren den Tag verbringen. Kein Susanne und keine Vergangenheit. Sophia verbringt den Tag mit Lisa und wir mit unseren Männern"
"Komm wir gehen den Milch Aufwärmen"

Sie kamen zurück in das Wohnzimmer mit der heißen Milch und die Jungs waren schon da uns warteten auf sie. Carla und Stella saßen neben einander und fingen an mit ihnen zu reden und Fragen zu beantworten.

Schließlich gingen die Jungs beruhigt zu Bett.

Am nächsten Morgen, wurde Stella als erste geweckt von Geräusche aus der Küche. Sie wachte Carla auf,
"Carla, aufwachen. Ich glaube, es wird eine Überraschung vorbereitet"
Carla wachte auf und hörte die Geräusche. Sie hörten Schritte und Geflüster und benahmen sich, als ob sie Arm in Arm, noch schlafen.
"Guten Morgen, aufwachen. Wir haben ein schönes Frühstück für euch bereitet. Kommt ihr?"
Carla und Stella taten als ob sie aufwachten und sahen den Jungs mit lächelnden Gesichter neben einander stehen.
"Was für eine Überraschung. Wir kommen sofort"

Draußen auf der Terrasse, stand ein komplettes Frühstück. Sie gingen zu viert erstmal geniesen von das leckere Frühstück und dann würden sie schon sehen, was sie tun wollten.

Er was gestern ein aktiver und emotionaler Tag, so dass sie beschlossen heute einen entspannender Tag zu haben. Sie gingen zum Strand, so dass sie in der Sonne faulenzen konnten. Die Jungs hatten eine tolle Zeit am Strand und Meer. Stella kümmerte sich, soweit erforderlich, um den Jungs und gab Carla ruhe. Die endlich seit langer Zeit mal wieder ein Buch lass.

Lisa und Sophia beschlossen diesen Tag nach Frejus zu Reisen. Lisa war schon mal da aber das war Jahren her, aus irgendeinem Grund war sie nie wieder da gewesen. Sie liebte es Zeit mit Sophia zu verbringen. Sie hatte wirklich das Gefühl mit ihrer kleinen Schwester aus dem Weg zu sein. Jeden, der fragte, sagte sie stolz das Sophia ihre Schwester war. Sophia genoss auch die Anwesenheit von Lisa. Obwohl der Altersunterschied groß war, fühlte sie als ihre Schwester.

Auf dem Weg zu Frejus sprachen sie ein wenig über das, was letzte Nacht passiert war. Da Sophia jetzt mehr Klarheit von Carla und Susanne hatte, fand sie, das sie nun fragen könnte, wie Lisa es damals erlebt hatte. Lisa war sehr offen, aber berichtet, dass sie nicht wirklich alles mit erlebt hat, weil sie selbst ernsthaft in der Pubertät war. Sie ging damals von einer Verliebtheit in den andern und war nicht wirklich beschäftigt mit ihrer Mutter.

Auf dem Ruckweg fragte Sophia:
"Lisa, darf ich fragen, wie du es fand, nicht von deiner leiblichen Mutter, sondern von Susanne erzogen zu werden?"
"Ich kann mich nicht viel erinnern von meiner Mutter. Natürlich weiß ich, dass ich adoptiert wurde, aber Susanne war für mein Gefühl schon immer meine Mutter. Paul denkt auch so."
"Also du denkst Susanne ist eine gute Mutter"
"Ja, dass denke ich, aber warum fragst du? Glaubst du, dass Susanne dass nicht für dich gewesen wäre? Sophia, glaub mir, Susanne würde für dich genau so wie für uns, eine liebende Mutter gewesen sein"
"Lisa, bitte verstehe mich nicht falsch, aber habe das sehr lange bezweifelt. Als ich sie mal sah, war sie immer so wütend und traurig. Sie hat immer übel gesprochenuber Mum. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie mich nur sehen, wollte weil sie sollte. Mama und Mum haben nie hässliche Dinge über Susanne gesagt, umgekehrt schon. Erst seit meinem 18. Geburtstag habe ich mehr Kontakt und vor allem jetzt, wo ich mehr Zeit mit ihr verbringe, lerne ich ein ganz andere Susanne kennen. Ich verstehe nicht, warum dies nicht schon früher geschehen ist"
"Sophia, ich weiß es war alles sehr kompliziert. Ich war schließlich da. Ich weiß, wie glücklich Carla und Susanne waren, als du kamst. Ich weiß, wie traurig sie beide waren, als ihre Ehe zu Ende war. Ich weiß, wie glücklich sie waren, als du geboren wurdest. Ich weiß, wie viel Kummer Susanne hatte, weil sie nicht in deinem täglichen Leben beteiligt war. Unsere Abreise nach Marseille machte es nicht einfacher, einen Teil deines Lebens zu sein. Aber glaube mir, Susanne würde für dich auch eine gute Mutter gewesen sein. Sophia, du warst so gewünscht und willkommen, von Carla, von Lars, aber sicher auf von Susanne. Das darfst du nicht zweifeln."
"Aber..."
"Nein, kein aber. Sophia, was passiert ist, ist passiert. Wir können die Uhr nicht zurückdrehen. Sie haben jetzt gesprochen. Du hast jetzt nun einen gute oder zumindest einen besseren Kontakt mit Susanne. Du darfst dich nicht beklagen, so weit ich sehe, bist du in einer liebevollen Familie aufgewachsen und Carla und Stella lieben dich schrecklich viel. Also lass es und genieße es"
"Ich weiß. Du hast auch Recht. Ich soll aufhören. Themawechsel, was machen wir, selber kochen oder gehen wir irgendwo zu essen"
"Ich weiß ein schönes Restaurant, dort gehen wir essen. Neben einem guten Essen treten da den ganzen Abend verschiedenen Künstlern auf. Dort gehen wir hin"

Sie Genossen das Essen und die Künstler. Sophia hatte sich sogar von einigen Künstlern überzeugen lassen zu singen und bekam ein großen Applaus. Beim Abschied hatte sie eine Reihe von Einladungen für Auftritte. Einer von ihnen zog ihre besondere Aufmerksamkeit und sie fragte Lisa ob sie die Einladung benutzen dürfte.

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BeitragVerfasst: 22.10.2010, 09:54 
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puha ho, lisa´s playdoyer für susanne :klatsch: wenn sophia es nicht versteht, vielleicht sollte sie mal susanne fragen? :oops: um ihre letzten bedenken auszuräumen.

sophia macht eine interessante begegnung... klingt spannend. danke für den part, freu mich auf mehrl :ok:

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Zuletzt geändert von chubby am 22.10.2010, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Danke chubby.

Susanne muss ja arbeiten im Restaurant. Hat im Moment keine zeit. Den Urlaub ist aber noch nicht vorbei. :wink:

LG

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BeitragVerfasst: 22.10.2010, 13:51 
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ho1291 hat geschrieben:
Den Urlaub ist aber noch nicht vorbei. :wink:


verstehe :)
carla, stella und ihre männer plus the sister´s lisa und sophia sind wirklich niedlich. die offenen gespräche an beiden fronten gefallen mir wirklich gut.

lg

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BeitragVerfasst: 24.10.2010, 00:39 
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Teil 55

Natürlich musste Carla ihren Hunger nach Kunst diesen Urlaub stillen. Sie hatte zu hause schon entschlossen, das sie das Musée d'Art Contenporian besuchen wollte. Da die Jungs hierzu keinem Lust hatten wollten sie mit Lisa nach einen Vergnügungpark, also gingen Carla und Stella zusammen in das Museum.

Sophia hatte andere Pläne. An diesem Abend im Restaurant mit Lisa, hatte sie atemlos einen Sängerin, Juliette, zugehört die Lieder von Edith Piaf auf ihre eigene Weise sang. Nur mit der Begleitung eines Klaviers. Nach der Aufführung hatte sie sie angesprochen, und Tickets für ein Konzert in einem kleinen Theater und Restaurant am Freitagabend bekommen. Sie hatte Carla eingeflüstert den Freitagabend nach dem Besuch des Museums nichts zu planen. Lisa hatte sie gebeten die Jungs nach einem Besuch im Vergnügungpark zu ihr nach Hause mitzunehmen. An diesem Nachmittag hatte sie einen Termin mit Juliette. Der Termin war nicht ganz wie Sophia gehofft hatte, weil sich herausstellte das Juliette verheiratet war. Aber sie hatte ihr wichtigste Ziel doch erreicht, und sie gingen an die Arbeit.

Solange Sophia sich erinnern konnte, drehte Stella regelmäßig ihren alten Schallplatten von Edith Piaf. Sie und ihre Brüder waren mit der Musik von Piaf aufgewachsen. Die Interpretation von Juliette hatte sie tief gerührt und das wollte sie teilen mit Stella. Der letzte Tagen war sehr viel Aufmerksamkeit auf die Geschichte von Carla und Susanne gewesen und Sophia war die Meinung dass Stella an der Reihe war. Sie hatte Juliette eine besondere Versuch gemacht, die Juliete sie gerne geben möchte.

Sie konnte sich nicht erinnern, dass Stella nicht in ihrem Leben gewesen war. Das Stella bereits in ihrem Leben war, bevor sie eine Beziehung mit ihrer Mutter begann, konnte sie sich nicht erinnern. Von der Weltreise den sie mit ihnen gemacht hatte, wusste sie nicht so viel. Sie wusste nur, dass Stella immer für sie da war. Nie hatte sie einen Unterschied zwischen ihr und dem Jungs bespürt. Für Stella war da auch kein Unterschied. Was auch immer passierte, Stella war da. Für die unwissende Außenwelt war sie der stille Partner von Carla, Gräfin von Lahnstein. Insider wussten schon besser.

Stella hatte, bevor sie zu Königsbrunn kam, gearbeitet als Manager in verschiedenen Hotels. Ein Hotelmanager sollte einen guten Regie haben um sicherzustellen, dass alles ging wie die Gästen es wünschten, aber die Gäste sollten davon nichts bemerken und es sollte die anderen Gästen auch nicht stören. Die Mitarbeiter solcher Unternehmen sollten unsichtbar anwesend sein und die Bedürfnisse der Gäste erkennen. Oder die Wünsche der Gäste in eine bestimmte Richtung führen. Stella war gut in ihrem Beruf. Auch im Schloss hatte sie diese Rolle mit Begeisterung erfüllt. Die einzige Person, mit dem sie regelmäßig Krach hatte war Carla gewesen, aber sie wusste damals noch nicht das Carla sich in sie verliebt hatte. Stella war nicht der Typ um im Rampenlicht zu stehen. Für diese Rolle wurde Carla seit ihrer Kindheit trainiert. Nein, Stella fand es gut so. Carla war für die Außenwelt, die alles kontrollierende Manager der Lahnstein Holding, zu hause hatte Stella die Zügel in ihre Händen, so wie sie das immer in den Hotels getan hatte.

Als sie und Carla beschlossen ihr Leben zusammen zu verbringen, gab es mehrere Leute, die sagten dass sie verrückt war. Auch ihre Mutter war dagegen. Sie war der Meinung, daß Stella um sonst studiert hatte und ihre Unabhängigkeit auf gab für eine Frau mit Kind, die es gewöhnt war ins Rampenlicht zu leben und sie in den Schatten leben wurde. Die Beziehung zu ihrer Mutter war schon schlimm, aber als sie Carla so verurteilte, war es endgültig vorbei. Carla hatte versucht, die Beziehung nach der Geburt des Jungs zu reparieren, aber Stella wollte nichts davon wissen. Für sie war es aus und vorbei.

Im Laufe der Jahre hatte sie das etwas verstaubte Haushalt des Schlosses geändert in eine moderne Führung eines Unternehmens. Fast alle Teile des Schlosses waren bereits unter ihrer Leitung renoviert. Am Anfang versuchte Carla sich noch einzumischen, aber Stella hatte sie bald davon überzeugt, dass sie sich auf ihr verlassen konnte und sich nicht mehr einmischen sollte. Sie hatte auch schnell die privaten Räume geändert, so hatten sie mehr Raum für ihre Privatsphäre. Über die Erziehung von Sophia und später die Jungs waren sie sich schnell einig. So viel wie möglich selber machen, und nur bei Bedarf ein Kindermädchen. Ein Erfordernis von Stella war, aber da war Carla absolut einverstanden, keine Unterdrückung von Gefühlen.

Stella war davon überzeugt, dass die aufgrund ihrer stabilen Beziehung während ihrer Weltreise gelegt wurde. Keine Beteiligung der Lahnstein-Familie, kein Stress von der Holding, keine Intrigen, nein, nur ihr drei völlig voneinander abhängig. Während die Reise hatte Carla viel über ihre Beziehungen bevor Stella erzählt, die Trauer über den Tod von Hanna, die Trauer und Frustration über das Ende ihrer Ehe mit Susanne. Dadurch hatte Stella das Gefühl das sie Hanna und Susanne gut kannte. Obwohl sie alle sehr verschieden waren, hatten sie auch viele Gemeinsamkeiten. Alle drei hatten, trotz oder wegen ihrer Studie sich entschieden für eine dienenden Beruf. Hanna serviert ihren Gästen als Kneipe Inhaber, Susanne damals als Taxifahrerin und jetzt als Eigentümer eines Restaurants, Stella als Hotel-Manager und später als Verwalterin im Schloss. Ihren Aufgabe war es, die Gäste zu bedienen, es ihnen zum wohl zu machen. Alle drei waren erfolgreich bei dieser Aufgabe.

Was das Geheimnis ihrer Beziehung war, konnte Stella nicht eindeutig sagen, nur dass sie Carla sehr liebte und heimlich noch immer in sie Verliebt war. Wenn sie irgendwo Carla unerwartet begegnete, ließ ihr Herz immer noch ein Sprung. Kürzlich hatte sie eine Besorgung in der Stadt und beschloss, einen Kaffee zu trinken mit Charlie im Schneiders. Carla erschien zu diesem Zeitpunkt einen Business-Lunch in Schneiders zu haben. Sie sah sie und verliebte sich sofort wieder. Als Carla sie sah, sah Stella bei ihr die gleiche Reaktion, aber weil Carla beschäftigt war, tat sie als ob nichts geschah. Nach dem Gespräch mit ihren Gast kam sie zu Stella, begrüßte sie mit einem Kuss und stellte sie stolz ihren Gast vor.

Bevor ihre Beziehung mit Carla hatte Stella eine Reihe von Beziehungen, aber hatte sie nie ernst genommen. Sie führte ein unruhiges Leben. Reiste von Hotel zu Hotel, wo immer auch auf der Welt. Hatte keine Bedürfnis an einer festen Beziehung. Die Idee einer Familie war nie in ihrer Gedanken aufgetreten. Erst als sie Sophia kennen lehrte, kamen die Gedanken über eine Familie. Sie hat jedoch die Nachteile einer alleinerziehenden Mutter gesehen bei Carla, aber das sie jemals eine Familie mit Carla und Sophia gründen wurde, hatte sie nie gedacht. Sie liebte diese beiden so sehr. Schon bald nach ihrer Rückkehr nach Düsseldorf, kam bei Stella der Wunsch, die Familie zu erweitern. Es brauchte Zeit bevor sie den Wunsch mit Carla teilte, denn vieles musste erledigt wurden nach ihrer Rückkehr, aber als sie schließlich den Wunsch mitteilte, war sie angenehm überrascht von Carla's Reaktion. Das Lars der Vater werden sollte war schnell klar, zu ihnen. Lars hatte auch direkt positiv reagiert. Nach dem dritten Versuch war sie schwanger. Natürlich war es nicht immer leicht gewesen, aber insgesamt genoss sie die Schwangerschaft und als die Nachricht kamen, dass sie Zwillinge erwartete, waren sie aus dem Häuschen. Carla war so süß und besorgt während der Schwangerschaft. Für ihr Liebesleben war der wachsender Bauch nur ein Aphrodisiakum. Carla hat ihr während dieser Zeit in verschiedenen Stadien der Schwangerschaft porträtiert.

Es war, wie für ihnen, nie einen Unterschied zwischen Sophia und die Jungs gewesen. Sie liebten alle drei genau so viel. Äußerlich ahnten die Jungs, mit ihren blonden Haaren, am meisten Stella, aber im Charakter war Julius das Ebenbild von Stella und Marcus wurde zunehmend das Ebenbild von Carla. Das überraschte Stella immer mehr. Sophia war nicht nur im Aussehen das Ebenbild von Carla, ihre Locken waren nur was weniger, auch ihre Charakter waren sehr ähnlich. Da Sophia eine andere Erziehung hatte, war sie nicht so mit Gefühlen frustriert und sprach über das viel einfacher. Von ihren Vater hatte alle drei der Begründung unterrichtet bekommen. Lars war ein berühmter Strafverteidiger geworden. Diese Kunst hatte er viel mit seinen Kindern geübt und obwohl er inzwischen selbst einige Jahre tot war, hatten die Kinder dies nicht vergessen.

Mit Sophia hatte sie immer eine besondere Beziehung. Vom ersten Tag an war Sophia in ihr Herz gekrochen und hat es nie mehr verlassen. Wenn sie noch nicht zusammen mit Carla war, hatte sie eine gewisse Mitleid mit Sophia, weil Carla so oft weg war. Wenn sie Zeit hatte nahm sie Sophia mit in ihren Büro, um mit ihr zu spielen und manchmal ging sie mit ihr in den Park. Als Carla und sie zusammen waren wurde der Kontakt nur intensiver, weil Carla in die Holding arbeitete und sie auf das Schloss und damit mehr verfügbar war.

Carla und Stella kamen zurück von ihren Tag im Museum und Carla sagte Stella, dass sie heute Abend noch ausgingen.
"Das ist schön, aber die Jungs?"
"Sie bleiben heute bei Lisa, komm wir ziehen uns um"
"Wo gehen wir dann hin?"
"Keine Ahnung. Ein Taxi wird uns um 20.00 Uhr abholen und bringt uns weg. Frage mich nicht wohin wir gehen, Sophia hat alles arrangiert"

Carla war schneller fertig und war sehr gespannt.
"Stella, mach schon. Das Taxi kann man jeden Moment hier sein" ging sie ungeduldig auf und ab ins Wohnzimmer.
"Wow, was sieht du schön aus" und ging zu Stella und gab ihr einen Kuß "Oh lala, und du trägst auch noch meiner Lieblings-Parfüm. Das verspricht eine aufregende Nacht zu werden" bevor sie Stella wieder küssen könnte klingelte es. Das Taxi war da.

Sie wurden in einem kleinen Theater und Restaurant gebracht. Es war ein Tisch für sie reserviert. Der Kellner sagte ihnen, dass alles erledigt war und gab ihnen einen Willkommens-Drink bevor er der Vorspeise servierte. Nach der Vorspeise kamen ein Mann und eine Frau auf der Bühne. Der Mann setzte sich ans Klavier, die Frau stellte sich hinter dem Mikrofon. Der Pianist begann zu spielen und Stella erkannte die ersten Töne des Liedes schon, wenn die Frau dann anfing L'Etranger von Piaf zu singen schmolz sie. Sie blickte zu Carla, die lachten sie zu aber stellte klar, dass es für sie auch eine Überraschung war. Die Frau sang noch ein paar Lieder und sprach dann mit dem Publikum. Sie rief alle willkommen, aber zwei Menschen im Besonderen, und sie erwähnte die Namen von Carla und Stella, die schauten einander überrascht an.
"Speziell für Carla und Stella werde ich jetzt ein Lied singen", sagte sie.

Der Raum wurde abgedunkelt. Die Bühne war, nach einem Scheinwerfer die auf die Frau leuchteten, verdunkelt. Der Pianist begann zu spielen. Allerdings begann die Sängerin nicht zu singen, sondern Sophia kam auf der Bühne und begann für ihre Mütter, Hymne a l'Amour von Piaf zu singen.

Die beiden hörten Hand in Hand atemlos zu, mit Tränen auf den Wangen.

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BeitragVerfasst: 24.10.2010, 15:31 
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WOW, was soll ich dazu noch sagen :D
Mir fehlen regelrecht die Worte zufinden :oops:

Einfach umwerfend der Teil und zugleich noch so schön lang. :D


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BeitragVerfasst: 24.10.2010, 15:56 
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Danke VL.

Den Teil ist aber noch nicht zu ende, aber sonst wäre es zu lange. Nächsten "kleinen" Nachschub folgt heute noch.

LG

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BeitragVerfasst: 24.10.2010, 17:34 
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Im letzten Teil habe ich versucht zu erklären wieso man Stella am ende so untertänig dargestellt hat. Den Teil war allerdings noch nicht zu ende, aber wurde zu lang. deswegen noch ein kleiner Nachschub.

LG

Teil 56

Nach Sophia's Ode an ihre Mütter, sassen sie zu dritt und redeten noch was im Restaurant. Es war schon spät und Carla und Stella wollte nach Hause gehen.

"Bist du mit dem Auto und wenn ja, bringst du uns nach Hause oder bleibst du noch?", sagte Stella
"Wir nehmen ein Taxi Stella. Ich denke Sophia bleibt noch hier", sagte Carla, weil sie gesehen hatte das Sophia geflirtet hatte mit einer dunkelhaarigen Frau, die offensichtlich darauf wartete, das Sophia sich wieder mit ihr beschäftigen würde.

Sophia brachte sie zur Tür, wo sie sich trennten. Stella umarmte Sophia und dankte ihr nochmals und wünschte ihr eine gute Nacht. Carla sah sich ein wenig im Restaurant herum und sah die Frau geduldig warten bis Sophia zurück kam. Auch sie umarmte Sophia und flüsterte ihr ins Ohr "Einen schönen Abend, mein Schatz, und sie ist schön"
Sophia sah sie erstaunt an, und als sie Carla umarmte flüsterte sie ihr ins Ohr
"Du auch Mama. Ich habe den Duft von das Parfüm auf Mum doch gerochen"
Carla sah ihre Tochter ebenso erstaunt an und sie fingen beide an zu lachen.

Sie kamen zu dem Haus. Carla bezahlte der Taxifahrer, während Stella die Tür öffnete. Carla folgte ihr. Stella stand vor den Lichtschalter und machte das Licht an, wenn sie fühlte das Carla hinter ihr stand. Sie blieb stehen und fühlte, dass Carla den Reißverschluss ihres Kleides Eröffnete.
"Was machst du?"
"Weißt du, du sagst immer, dass Sophia und ich uns so ähnlich sind", sagte Carla, als sie die Schulterband beiseite schob, so dass das Kleid gesenkt werden könnte, "Nun, sie hat dich heute Abend verwöhnt mit ihrem Singen und Musik, und jetzt bin ich an der Reihe!" und sie drehte Stella schnell um, aber hielt sie gut fest, damit sie nicht mit ihrem Gipsbein stürzen wurde. Sie küßte sie mit einer unerwartete Leidenschaft, während ihre Hände Stella's Körper erforschten. Wenn sie eine Verschnaufpause nahmen, sagte Stella,
"Was für eine Eile!"
"Eile? Ich rieche schon den ganzen Abend der Duft von dein Parfüm und du weist, es dass macht mich wahnsinnig, also wer ist hier nun begonnen. ... "
Sie konnte nicht weiter sprechen, denn jetzt war es Stella die sie leidenschaftlich küsste.
"Na, wer hat dann jetzt Eile, mein liebe" sagte Carla nach dem Kuss.
"Ich? Nein, ich bin nicht in Eile. Im Gegenteil. Wir haben die ganze Nacht das Haus für uns allein. Ich habe nicht die Absicht mich zu beeilen"
Sie hob ihr Kleid, warf ihn über die Schulter und versuchte so elegant wie möglich, zu Fuß in das Schlafzimmer zu gehen, aber das war nicht so einfach mit einem Pflaster Bein.

Carla sah sie nach mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht. Stella drehte sich auf halbem Weg um, lächelte zurück und sagte: "Kommst du?"
Carla grinste und sagte: "Gerne"

Stella stand im Schlafzimmer und wartete auf Carla. Als sie kam lief zu ihr und begann ihr Kleid zu öffnen: "Was machst du?", sagte Carla
"Findest du auch nicht das es ein wenig unfair ist, dass ich fast nackt bin, während du noch all deiner Kleidung an hast?"
"So könntest du das verstehen", sagte Carla, während sie Stella's Händen nahm "aber es ist deine Nacht und wie ich schon sagte, jetzt bin ich an der Reihe", und sie führte Stella mit einem kleine Zwang ins Bett, währenddessen sie ihre BH entfernte.

Stella lag im Bett und blickte Carla erwartungsvoll an. Die stand nur da und sah sie an mit einem Blick voller Leidenschaft und Liebe. Während sie ihr ansah entkleidete sie sich quälend langsam.

In dem Moment das Stella sich fast nicht mehr beherrschen konnte, fing Carla an ihr zärtlich zu lieben. In der Regel versuchte Stella immer die Kontrolle zu übernehmen, doch dieses Mal wollte sie das nicht und übergab sich ganz an Carla. Carla beherrschte sich, denn sie wollte wirklich, dass Stella verwöhnt wurde und machte deshalb quälend langsam ihre Liebkosungen. Dem Moment das Stella "Carla, bitte" sagte war das Zeichen. Es dauerte nicht lange, bis Stella ihren Höhepunkt erreichte.

Nicht lange danach war Stella an der Reihe, aber weil Carla noch sehr erregt war, dauerte es nicht lange, bevor auch sie ihr Höhepunkt erreichte.

Nachdem sie sich etwas erholt hatten ging das Liebesspiel weiter. Die Nacht war ja noch jung und das ganze Haus gehörte nur ihnen.

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