Kölner Uni Zeiten oder? 17:45 Uhr kommt mir doch sehr bekannt vor. Ich hab Dir natürlich auch die Daumen gedrückt, während ich arme Kölner Studenten aus der Bib raus geschmissen hab. ;)
P.S.: Deine Geschichte gefällt mir sehr gut. Danke dafür!
Wir können nur hoffen das Sarah Carla und Stella nicht nach Neuguinea auf Hochzeitsreise schickt!! Soviel ich weiß wird dort nämlich Homosexualität mit dem Tod bestraft! Vielleicht dann doch lieber Kanada??
„Stella, die wurden gerade für dich abgegeben. Von einem gewissen C.. Hast du einen Verehrer? Einen Christoph oder Christian? Dieser junge Mann von neulich, der nach die gefragt hatte, hieß der nicht so?"
Stella schaute ganz verwirrt auf die Blumen und das Kärtchen. C konnte ja nur für Carla stehen. Aber wie sollte sie Marlene das erklären?
"Also dieser Christian ist mein Cousin."
"Also doch ein Verehrer. Sag doch. Wie ist er? Sieht er gut aus?"
"Marlene, ich arbeite."
"Oh, ein Geheimnis, wie süß. Naja, ich kriegs schon noch aus dir raus." Sie ging wieder zurück an ihren Schreibtisch.
Stella nahm das Kärtchen und las 'tänker på dig'. Carla, ich denke auch an dich.
„Carla? Ich würde dann jetzt Feierabend machen.“
„Ist gut. Ich mache auch gleich Schluss.“ Sie schaute kurz auf und lächelte Stella zu. „Das sind aber schöne Blumen.“
Stella wurde rot um die Nasenspitze. „Von wem die nur sind?“
„Die Floristin meinte, Glockenblumen stehen dafür, dass zwei Herzen im gleichen Takt schlagen. Das ist doch nicht zu kitschig, oder?“
„Ich… danke“, antwortete Stella. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Sie war sprachlos.
„Sie gefallen dir nicht?“
„Doch. Wirklich. Ich…hab nur noch nie Blumen von einer Frau bekommen. Ich war immer die, die geschenkt hat.“
„Ist es dir unangenehm?“
Stella schüttelte vehement den Kopf. „Sie sind wunderschön. Und sie müssen ins Wasser, deswegen werde ich jetzt gehen.“
„Ich kann dich auch fahren. Ich wollte ohnehin nicht mehr lange machen und das bisschen hier, kann ich auch mit nach Hause nehmen.“
„Das musst du aber nicht. Ich habe doch mein Monatsticket und wenn du mich immer nach Hause fährst, dann zahlt die Firma das…naja…umsonst.“
„Glaub mir, wir können es uns leisten.“ Sie erhob sich und nahm ihren Mantel vom Haken. „Na komm, es regnet wie aus Eimern. Da willst du doch nicht durchlaufen.“
„Im ehrlich zu sein, ich liebe Regen. Es hat etwas von Freiheit.“
Carla lachte. „Du fühlst dich frei, wenn du von Regen nass wirst?“
„Ich fühle mich frei, wenn ich nicht gezwungen bin, einen Schirm zu benutzen, weil es egal ist ob ich mit nassen Haaren nach Hause komme.“
Carla grinste vor sich hin. Es hatte etwas Kindliches so zu denken. „Es ist nur…ich wäre gerne noch etwas mit dir zusammen.“
„Mhmm.“
„Stella. Du gehst mir seit drei Wochen aus dem Weg, obwohl ich mit Susanne geredet habe. Was soll ich denn noch tun? Sag es mir und ich tu es.“ Carla wusste, dass ihre Worte verzweifelt klangen, aber sie musste Stella irgendwie dazu bewegen, mit ihr zu reden. Jetzt wurde ihr klar, wie sich Susanne manchmal gefühlt haben musste. Jetzt war nur zu spät.
„Carla, ich…ich mag dich. Ich denke an dich. Ich träume von dir, ich will bei dir sein, aber ich kann nicht. Ich verbiete es mir selbst.“
„Wieso? Was habe ich getan?“
„Du hast gar nichts getan. Ich bin deine r Ex-Frau begegnet und sie hat mir unmissverständlich klargemacht, dass ich meines Lebens nicht mehr froh werde, wenn ich meine Finger nicht von dem lassen kann, was ihr gehört.“
Carla riss die Augen auf. „Was fällt ihr ein? Ich gehöre niemandem! Ich habe nie jemandem gehört und das werde ich auch nie!“
„Es tut mir leid, Carla. Ich wollte es dir nicht sagen. Ich fand es…albern.“
Carla fand keine Worte mehr. Sie war gedanklich irgendwo zwischen rumschreien und ausrasten.
also mich wundert susanne´s reaktions null. es ist sicherlich alles andere als klug, aber so wie carla sie behandelt hat, oder vielmehr nicht behandelt... es ist ein handeln aus tiefer verletzung.(carla hingegen war nicht verletzt, um dies als begründung für ihr verhalten ihrer ex-frau gegenüber zu rechtfertigen)
tja... und stella steht nun vollends im ehekrieg zwischen carla und susanne.
Sarah v L. hat geschrieben:„Im ehrlich zu sein, ich liebe Regen. Es hat etwas von Freiheit.“ Carla lachte. „Du fühlst dich frei, wenn du von Regen nass wirst?“ „Ich fühle mich frei, wenn ich nicht gezwungen bin, einen Schirm zu benutzen, weil es egal ist ob ich mit nassen Haaren nach Hause komme.“
Stella, Stella, das ist süss. Ich kann dich so gut verstehen, du wirst mir immer symphatischer!!
Sarah v L. hat geschrieben:Ich bin deine r Ex-Frau begegnet und sie hat mir unmissverständlich klargemacht, dass ich meines Lebens nicht mehr froh werde, wenn ich meine Finger nicht von dem lassen kann, was ihr gehört.“ Carla riss die Augen auf. „Was fällt ihr ein? Ich gehöre niemandem! Ich habe nie jemandem gehört und das werde ich auch nie!“ „Es tut mir leid, Carla. Ich wollte es dir nicht sagen. Ich fand es…albern.“ Carla fand keine Worte mehr. Sie war gedanklich irgendwo zwischen rumschreien und ausrasten.
also Susanne, nun gehst du eindeutig zu weit. Dass du sauer bist auf Carla und die Frau, in die sie sich verliebt hat, kann ich verstehen. Aber Stella bedrohen und sie einschüchtern, das geht gar nicht. Du verhälst dich äußerst unklug, denn unter diesen Umständen treibst du Carla erst recht von dir weg. Eine angestrebte einvernehmliche Trennung ist so kaum mehr möglich.
Eine angestrebte einvernehmliche Trennung ist so kaum mehr möglich
wer will die? carla ja. weil es einfacher für sie ist, weil sie sich besser fühlt damit, und nicht mehr mit susanne auseinander setzen muss.susanne hat das nie gesat, dass sie das unter den umständen wie carla sie behandelt hat will. kann ich sehr gut verstehen.
carla hat quasi susanne die schuld gegegen für das ende, in dem sie sagte, sie war in einer beziehung mit einer frau, sie hätte ihr in den ar... treten müssen. das geht für mich gar nicht.
in einem muss ich dir recht geben, suca ist endgültig vorbei. aber das sage ich ja schon seit ein paar teilen.
und so schlimm kann die bedrohung nicht gewesen sein, wenn stella es albern findet.
chubby hat geschrieben: und so schlimm kann die bedrohung nicht gewesen sein, wenn stella es albern findet.
chubby, da muss ich dir widersprechen, einen anderen Menschen bedrohen ist für mich ein no go, auch wenn Stella die Ansage als "harmlos" hinstellen will. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis, auch nicht für Susanne in dieser schwierigen Situation. Ferner gehört meiner Meinung nach nie ein Mensch einem Anderen. Wenn sich die Gefühle des über alles geliebten Menschen ändern, gibt es nur die Möglichkeit zu lernen, fair damit umzugehen. Das bedeutet auch, es gibt keinen Garantieschein für "ewige Liebe", auch wenn das manchmal schwer einzusehen ist.
für mich verharmlost stella susanne´s bedrohung nicht, sie findet ihr verhalten albern. das kann ich aufgrund dessen wie mit ihr umgegangen wurde hat, und sich noch niemand dafür bei ihr entschuldigt, nicht nachvollziehen.
das susanne´s verhalten unklug ist, sagte ich ja selbst, sie ist genauso emotional wie carla, und da reagiert man schon mal über.
„Oh mein Gott, das gleicht ja einer Sintflut“, meinte Carla, als sie in Stellas Wohnung angekommen waren. Obwohl sie doch mit dem Auto gefahren waren, hatte sie das Gefühl durch einen Wasserfall gegangen zu sein, so nass war sie.
„Möchtest du ein Handtuch für deine Haare?“
„Also, ich glaube ich fahre besser nach Hause und gönne mir eine heiße Dusche. Ich bin völlig durchgefroren.“
Stella antwortete nicht. Im Zwiespalt mit sich selbst, wusste sie nicht, ob sie Carla aufhalten oder gehen lassen sollte. Sie ging kurz in sich und entschied sich, auf ihr Bauchgefühl zu hören. „Du kannst auch hier duschen, wenn es nur darum geht. Ich könnte in der Zeit etwas kochen.“
„Nun ja, also, wenn es dir nichts ausmacht.“
„Nein. Ich denke, das geht schon in Ordnung. Zumal ich nicht möchte, dass du jetzt mit deinen durchnässten Klamotten nach Hause fährst.“
„Dann nehme ich das Angebot gerne an.“
„Ich suche dir gleich ein Handtuch heraus“, entgegnete Stella und ging Richtung Badezimmer. „Woher kannst du eigentlich schwedisch?“, rief sie.
„Was?“
„Na, auf der Karte stand doch ‚tänker på dig‘.
„Ach so. Ich glaube, da ist der Ehrgeiz mit mir durchgegangen und wollte dich beeindrucken. War es falsch?“
„Nein. Es war sogar sehr richtig. Und ja, es hat mich beeindruckt“, sagte Stella und kam lächelnd aus dem Bad zurück. „So, hier, bitte. Fühl dich einfach wie zu Hause. Du kannst auch mein Shampoo benutzen.“
„Danke.“ Carla ging ins Bad und schloss zwar die Tür hinter sich, drehte aber nicht den Schlüssel.“ Sie legte die Handtücher über den Waschbeckenrand und begann ihre Bluse aufzuknöpfen. Plötzlich klopfte es und Carla sagte gedankenabwesend „Herein.“
Stella öffnete mit einem Knarzen die Tür und trat ein. „Ich…oooh“, machte sie nur und vergaß kurzfristig was sie eigentlich sagen wollte. „Entschuldige, ich wollte nicht stören. Du solltest das Wasser vorher anstellen, damit es auch warm ist, wenn du dich drunter stellst.“
„Danke.“ Carla schien von der Situation vollkommen unberührt, Stella hingegen machte dieser Anblick nervös.
„Gut, ähm, ich geh dann wieder.“
„Okay“, sagte Carla trocken. Äußerlich ließ sie sich nichts anmerken, innerlich fuhr alles Achterbahn, was gerade Lust gehabt hatte, einzusteigen.“
Stella zog die Tür zu und atmete erleichtert aus. Sie war so kurz davor gewesen Carla mitsamt Kleidung in unter die Dusche zu schubsen, dass sie sich selbst fragte, wie sie da heil rausgekommen war.
na bravo carla :klatsch: anstatt das geschehene endgültig mit deiner ex-frau zu klären, da sie nicht unschuldig daran ist.... man kan sich ja denken was gleich passiert.... für mich keine grundlage für eine neue beziehung.