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24.01.2011, 00:47

Sarah v L. hat geschrieben:Ich hoffe, du meinst "schlecht" im Sinne von "scheiße von Carla" und nicht "schlecht erzählt" :(

ja, scheisse von carla.
du hast es gut erzählt. leider ...

sabam

24.01.2011, 11:19

sabam hat geschrieben:ja, scheisse von carla.
du hast es gut erzählt. leider ...


jenau. ich finde die geschichte auch sehr stark geschrieben.

nur weil ich carla- fan bin, muss ich ja noch lange nicht alles gut finden, was sie tut und macht......
momentan bin ich einfach nur froh, dass susanne sich nicht weiter erniedrigt hat, von wegen an der ehe festhalten... und vielleicht ist carla´s verhalten, für sie, genau das richtige um von ihr loszukommen.

was mit carla ist, weiss ich nicht genau. ja sie kann auch so sein, dass hat sie immer gezeigt, aber nicht im grunde ihres herzens.

24.01.2011, 12:16

Eben. Nicht von Grund auf...werded ihr später lesen.

24.01.2011, 13:48

Wieder eine interessante Forstetzung. So in etwa hatte ich mir dieses klärende Gespräch vorgestellt. Ich muss schon sagen, dass Carla ziemlich hart zu Susanne war. Mal sehen wie das sich jetzt zwischen Stella und Carla entwickeln wird.

Ich wünsche Dir viel Glück beim Vokabeln lernen. 8000 Stück sind ganz schön viel.

24.01.2011, 15:02

:ok: 8000

Vergisst Du uns auch nicht?

24.01.2011, 16:38

Nee, keine Sorge. Nur Vokabeln stehen grad an erster Stelle...

24.01.2011, 22:25

„Johannes, du weißt gar nicht wie froh ich bin, dass du nicht mehr so viel in der Holding bist.“ Elisabeth und Johannes betraten Hand in Hand den Salon. Carla stand am nahezu raumhohen Fenster und starrte hinaus.
„Elisabeth, geh doch schon einmal voraus. Ich komme gleich nach.“
Elisabeth ging ohne ein weiteres Wort zu sagen. Es war offensichtlich, dass Carla etwas bedrückte und sie ahnte, was es war.
„Liebes, ist alles in Ordnung mit dir?“
Carla antwortete nicht und drehte sich nicht um. Sie starrte einfach weiter hinaus in den Schlosspark.
„Carla, ist etwas passiert? Fehlt dir was?“
„Vater, es tut mir leid.“
„Aber was denn, Carla?“
„Ich habe meine Ehe nicht halten können.“
„Ist Susanne gegangen?“
„Nein. Ich war es.“
„Carla, komm her.“
„Vater, es ist nicht das was, sondern das wie. Ich war fast wie Ansgar.“
„Tut es dir leid?“
„Ich…kann es dir nicht sagen. Ehrlich nicht. Ich bin ihres Verhaltens einfach so überdrüssig. Dieses krampfhafte Festhalten an etwas, was nicht mehr existent ist.“
„Hast du ihr das so gesagt?“
„Nein. Ich habe ihr sehr wehgetan, Vater. Ich habe ihr Dinge an den Kopf geworfen, die man niemals einem Menschen sagen sollte, den man einmal geliebt hat.“
„Carla, ich bin mir sicher, auch wenn du es nicht auf die netteste Art gemacht hast, so ist es das, was du gefühlt hast. Susanne kennt dich gut genug und weiß, dass du aufbrausend und manchmal auch verletzend sein kannst, wenn du dich selbst schützen willst. Sie braucht Zeit, aber sie wird es verstehen.“
„Ich glaube, ich bin zu weit gegangen, Vater. Aber es ist so schwer mit ihr darüber zu reden. Ich war schon sehr deutlich, als ich ihr gesagt habe, dass ich nicht möchte, dass sie weiterhin auf dem Schloss wohnt. Ich habe die Scheidung eingereicht, weil ich nicht möchte, dass ich noch mehr wie Ansgar werde und sie betrüge. Und trotzdem klammert sie sich an alles, was sie meint zu sehen.“
„Hast du dich einmal gefragt, ob du selbst an ihrer Stelle vielleicht genauso handeln würdest? Erinnerst du dich, wie es mit Hanna war? Du hast in jedes Wort der Ärzte neue Hoffnung gesetzt.“
„Das war etwas vollkommen anderes.“
„Nein Carla, ich fürchte nicht. Menschen die lieben, halten an ihrer Hoffnung fest, bis diese unwiederbringlich verloren ist. Versuch ein Nachsehen mit ihr zu haben. Auch wenn du vor ihr zu machen und sie nicht an dich heran lassen würdest, du würdest auch hoffen, wenn du nur einen winzigen Funken spüren würdest.“
„Ich habe das Gefühl, ich kenne mich selbst nicht mehr, Vater. Ich war so gemein zu ihr. Ich habe sie nicht einmal von der Scheidung unterrichtet.“ Carla drehte sich zu ihrem Vater um. Mit roten verquollenen Augen blickte sie ihn an. „Was ist nur mit mir geschehen?“
„Vielleicht solltest du ein paar Tage frei nehmen. Der Kampf um die Holding hat bei uns allen seine Spuren hinterlassen, nicht zuletzt, weil dein eigener Bruder der Gegner war.“
„Aber entschuldigt das mein Verhalten?“
„Es geht nicht im Rechtfertigungen oder Entschuldigungen. Es geht darum, dass du wieder weißt, wer du bist, wenn du meinst, dass du dich selbst nicht mehr erkennst.“
„Das geht nicht, Vater. Es ist so viel zu tun.“
„Ich weiß. Glaubst du dein Vater bekommt es nicht mit, wenn du keinen Abend vor 22 Uhr nach Hause kommst. Oder gibt es dafür einen anderen Grund?“
„Nun…es gibt da diese Frau. Vater, ich glaube ich habe mich verliebt.“
„Und ich gehe davon aus, dass Susanne es weiß und denkt, es sei wegen ihr. Was nicht verwunderlich ist.“
„Aber es ist nicht so. Das mit Susanne und mir, das ist schon seit Monaten im Argen. Ich hatte schon länger damit abschließen wollen. Ich hatte doch auch gedacht, dass es sich vielleicht wieder einrenkt.“
„Aber das sieht Susanne im Moment nicht. Und das musst auch du verstehen. Du hast ihr das Herz gebrochen, wenn auch nicht mit Absicht. Aber so ein Schmerz muss erst einmal heilen, bevor man rational einen Blick darauf werfen kann. Und wenn du sagst, dass du schon länger damit abschließen wolltest, dann kannst du schon rational darauf zurückschauen. Und du darfst nicht vergessen, dass es dir durch deinen Beruf leichter fällt.“
Carla sagte nichts. Sie dachte über die Worte ihres Vaters nach.
„Nun erzähl mal, wer ist diese Frau.“
„Meine Sekretärin. Das bedeutet, ich bediene das Klischee.“
„Diese entzückend nette Person mit dem blonden kurzen Haar?“
„Woher?“
„Ich habe letzte Woche Elisabeth zum Essen abgeholt, da habe ich sie gesehen. Sie hat die ganze Zeit auf deine Bürotür geschielt. Ich nehme also an, ihr geht es ähnlich.“
„Ja. Aber ich kann doch nicht von Susanne gleich zu ihr gehen.“
„Wenn es das ist, was dein Herz dir sagt.“
„Aber das wäre unfair. Beiden gegenüber. Für Susanne wäre es wie Hochverrat und ich möchte nicht, dass Stella sich wie ein Ersatzspieler fühlt.“
„Stella heißt sie also, welch hübscher Name. Und wie passend, stehen ihre Haare doch ab wie Sternenspitzen.“ Johannes sah seine Tochter mit ernstem Blick an. „Carla, diese Entscheidung musst du alleine treffen. Ich kann dir nur raten, dass du auf dein Herz hören musst.“

24.01.2011, 22:42

Ein fantastischer Teil, super :ok:

Carla sollte auf ihr Herz hören, da hat ihr Vater vollkommen recht.
Ein tolles Gespräch was Carla da mit ihren Vater hatte.
Ich denke das hat ihr mal gut getan.

:danke:

24.01.2011, 22:54

... Carla heult sich bei ihrem Vater aus, sie hat Susanne sehr verletzt und muss damit nun irgendwie klarkommen ...
Du hast Carlas Zerrissenheit sehr bewegend beschrieben.

Sarah, danke, dass du dir zwischen den 8000 Wörtern noch Zeit für uns abgeknapst hast.


LG

24.01.2011, 23:10

Nicht vergessen! Sehr gut!

:danke:

:bindafuer:

:dontknow:

:respekt:

:gutenacht:

LG

24.01.2011, 23:11

ich frage mich, warum es carla nicht wert war, um diese ehe zu kämpfen, denn das habe ich von ihr bis dato nicht gesehen.

24.01.2011, 23:16

Manchmal ist man einfach nur zu müde, um den Kampf ein weiteres Mal aufzunehmen. Immer nur zu kämpfen, kann auch das Leben zerstören. Es ist nicht immer passend, was sich mal zusammengefunden hat. Der eine merkt es früher und der andere später! :bye:

24.01.2011, 23:20

carla hat susanne quasi mit füssen getreten, und ich finde nicht das mensch dafür verständnis haben muss, wie johannes es meint... für mich hat sich mit diesem teil die geschichte endgültig in eine richtung gedreht.

24.01.2011, 23:41

Da frag ich mich in welche?
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