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15.01.2010, 17:52

Na dann will ich doch mal wieder was posten :wink:


Part 33 - A nice Morning

"Was hast du vor Gräfin?", fragte sie frech. "Wie kommst du darauf, dass ich was vorhaben könnte?", erwiderte ich. "Nun ja, dein Tonfall eben sprach Bände." "So?-Tat er das, ja?" Zärtlich küsste ich sie dabei nochmals in Ihren Nacken, sodass sie eine Gänsehaut bekam und sich sämtliche Haare aufstellten. "Carla, nicht." Sie drehte sich zu mir und sah mir tief in die Augen. "Ich will es doch genauso wie du. Ich sehne mich so sehr nach dir. Aber ich möchte es genießen, ohne Angst zu haben, dass jemand plötzlich reinkommt oder was mitbekommen könnte. Und leider haben wir in der Beziehung heute kein Glück. Dein Bruder liegt im Nebenzimmer. Ich will dich einfach ganz für mich allein. Ich liebe dich", sagte sie leise und mit einem sehnsuchtsvollen Blick. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und stimmte ihr zu. Es war wirklich besser so und ausserdem hatten wir alle Zeit der Welt. Auch wenn Leo ziemlich locker mit der ganzen Sache umging, mussten wir es nicht übertreiben. Ich war heilfroh, dass wenigstens er es entspannt sah und uns diesen kleinen Spaß nicht übel nahm. Natürlich machten wir uns auch einen Kopf um Kristin. Warum sie wohl so reagiert hatte und warum nicht mal Leo sie besänftigen konnte. *Vielleicht versteht sie auch einfach keinen Spaß*, dachte ich bei mir. Stella sah meine Sorgenfalten und fragte: "Süße, über was zerbrichst du dir dein hübsches Köpfchen? Ist es wegen Kristin?" "Ja, du hast es erfasst. Aber mach dir keine Sorgen. Ich finds so schön mit dir gerade. Lass uns morgen darüber reden", beruhigte ich sie. "Dann wünsche ich dir eine gute Nacht mein Engel." "Ich dir auch, Schatz. Und jetzt schlaf schön." Sie drehte sich nun wieder um und nach ein paar Streicheleinheiten, schliefen wir seelenruhig ein.

Es war Morgen und langsam kam ich zur Besinnung und schlug die Augen auf. Zögerlich schaute ich, ob Stella auch schon wach war. Ich beugte mich ein wenig über sie und blitzschnell drehte sie sich zu mir um und gab mir einen Kuss. "Ich liebe es so sehr mit dir aufzuwachen", sagte sie verschlafen. "Du bist so süß, mein Schatz", entgegnete ich ihr und küsste sie ebenfalls. Wir beschlossen, noch eine Weile liegen zu bleiben und kuschelten uns eng aneinander, um die Nähe des anderen in vollen Zügen zu genießen.
Leider war es schnell vorbei damit, denn es klopfte an der Schlafzimmertür. "Carla, ich bins. Leo!", rief er. "Komm rein Bruderherz", entgegnete ich fröhlich. "Guten Morgen ihr zwei! Entschuldigt, wenn ich euch geweckt oder mal wieder gestört haben sollte, aber euer Gast hat wie versprochen frische Brötchen geholt und ich möchte ungern alleine frühstücken. Und ihr seht irgendwie auch hungrig aus", zwinkerte er uns zu. "Du hast uns nicht geweckt und du hast Recht-wir haben sogar sehr großen Hunger!", erlöste ich ihn von seinem schlechten Gewissen. "Die Sonne scheint, es riecht nach Kaffee und frischen Brötchen. Schöne Gründe um aufzustehen und den Tag zu beginnen", klinkte sich nun auch Stella ins Gespräch ein. "Ach, es gibt aber ebenso viele gute Gründe noch im Bett zu bleiben", neckte ich sie. "Ich glaube, ich gehe schon mal Kaffee einschenken", warf Leo ein und drehte sich um. "Sorry Leo, Carla ist manchmal einfach unhöflich", rief sie hinterher und lachte mich nun amüsiert an. "Das bin ich nicht, nur bis über beide Ohren verliebt!", verteidigte ich mich. "Und ich erst", erwiderte sie. "Lass uns jetzt frühstücken gehen. Und Leo sollten wir auch nicht so lange warten lassen", führte sie weiter fort. "Du hast recht mein Engel, aber ein Kuss noch ja?", flehte ich sie mit Hundeaugen an. "Nichts lieber als das, du Nimmersatt!", erwiderte sie kess und benetzte meine Lippen mit einem Hauch eines Kusses. Sie wusste, was sie mir damit antat, doch dieses Spiel gefiel ihr immer wieder und auch wenn es mir schwer fiel zu widerstehen, hatte ich auch meinen Spaß daran. Ich schaute ihr noch kurz hinterher und sprang dann auch aus dem Bett.

Nun saßen wir also mit unseren Morgenmänteln am Tisch und ließen es uns gut gehen. Leonard hatte wirklich an alles gedacht. Er war ein toller Bruder und ich war überglücklich, dass er sich mit Stella so gut verstand. Ich sah ihm an, dass er ein wenig bedrückt war und fragte ihn direkt: "Dir geht der Streit mit Kristin mächtig an die Nieren, nicht wahr?" "Sieht man mir das an?" "Ja, sehr sogar. Aber ich bin deine Schwester-hast du was anderes erwartet?" "Nein, das hätte mich eher gewundert", versuchte er zu witzeln. "Ja, du hast Recht Carla, es geht mir sehr ans Herz. Ich habe diese Nacht fast kein Auge zugetan, weil ich sie so sehr vermisst habe und ich immer an unseren Streit denken musste." Bei diesen Worten schluckte er und war den Tränen nahe. Ich legte meinen Arm um ihn und ermutigte ihn, auf Kristin zuzugehen und alles nochmal in Ruhe zu klären. Weiterhin bot ich ihm an, auch mit ihr zu reden. Schließlich war es unsere Schuld, dass es zum Krach gekommen ist. "Danke Carla, aber da muss ich alleine durch. Es ist besser so. Galub mir. Ich werde mich gleich auf den Weg zu ihr machen!", sagte er entschlossen. "Wir stehen hinter dir Bruderherz und wenn etwas sein sollte, ich bin immer erreichbar für dich und du bist hier jederzeit willkommen! Kopf hoch-das wird schon werden. Du hast doch den unvergleichlichen Lahnsteincharme, dem keiner widerstehen kann", munterte ich ihn auf. "Du hast recht! Ich werde es versuchen. Immer positiv denken", entgegnte er. "Genau das wollten wir von dir hören", antwortete Stella. Wir gingen zusammen zur Tür und wünschten ihm viel Glück, dass sich die Wogen wieder glätten würden. Die beiden waren nämlich ein tolles Paar, wie ich fand und auch Stella empfand es so. Wir mochten beide sehr und hofften, dass alles wieder so wird, wie bei unserem ersten Aufeinandertreffen in der Skihütte. Als ich die Tür öffnete, erstarrte ich, denn wie aus dem Nichts, stand plötzlich jemand vor mir...

15.01.2010, 18:29

Spaaaanend....kriegen wir noch ein Part :lol:

Ich kanns nicht erwarten....

Danke

15.01.2010, 18:45

Klasse teil !!!
schöner morgen , sehr schönes frühstück !!!
und wer steht den da unerwartet vor der tür ? :wink:
bitte schnell weiter schreiben !!!

15.01.2010, 20:26

Super Teil, nur aber wer steht vor der Tür? Büdde ganz schnell weiter schreiben. :D

Wow

15.01.2010, 20:58

so,
hab die Geschichte gelesen und bis jetzt sehr sehr genossen..hammer sag ich da nur und ich freue mich und bin gespannt darauf, wie es weitergeht..

ich verschlinge im moment fast alle Storys hier und woanders, da komme ich schon fast net mehr hinterher ;)

Also, hiermit schreibe ich einfach mal - Danke an alle, die solch traumhafte Geschichten zu Papier bringen..Schmacht

ich bin mitten drin und kann sie fühlen und nachempfinden, sehe alles vor augen und ich bin total begeistert :)

15.01.2010, 21:07

Nabend,
schließe mich dir voll und ganz an. Verschlinge alle Storrys auf dieser Fanpage regelrecht.
Wo gibt es denn noch weitere Storrys?
Bis denne P.

Part 34 - The awful Truth

17.01.2010, 17:40

Hey ihr Lieben! Will ich euch doch mal mit neuem "Stoff" versorgen! :mrgreen:


Part 34 - The awful Truth

"Kristin! Was machst du denn hier?", fragte Leonard nun sichtlich verwundert. Mit einem beschämenden und nach unten gesenkten Blick stand sie da und antwortete nicht. "Nun komm erst mal rein!", sagte Stella und zog sie am Ärmel in unsere Hütte. "Setz dich, ich mache uns einen Tee", fuhr sie fort. Alle 3 schauten wir uns an und wussten, dass Kristin ein wenig Zeit brauchte, um sich zu sammeln. Nach 2 Minuten des Schweigens, begann sie dann aber, kleinlaut zu erzählen. "Es tut mir leid Leo. Und auch an euch beide ein großes Sorry. Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat. Ihr seid so tolle Menschen und Leonard-du bist mein Ein und Alles. Ich liebe dich doch." "Ich liebe dich auch Schatz", entgegnete er und nahm sie in eine feste Umarmung. "Ich war einfach nur verwundert und auch verärgert, dass du so untolerant warst. Ich habe dich immer als lockeren Menschen eingeschätzt." "Das bin ich eigentlich auch, nur es ist..." Weiter kam sie nicht, denn nun stiegen ihr die Tränen in die Augen. "Hey hey, was ist denn los Süße?", fragte Leonard besorgt. "Du kannst mit mir und auch mit Stella und Carla über alles reden." Nach ein paar Minuten fing sie sich wieder und schaute uns unsicher an. Nun legte ich meinen Arm um sie und sprach ihr gut zu, dass sie uns vertrauen könne. Sie warf mir einen dankenden Blick zu und begann wieder zu erzählen. "Es ist nichts gegen euch und ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Doch ihr habt mich an die Vergangenheit erinnert und das tat mir einfach weh und dadurch habe ich so biestig reagiert." Sie machte eine kurze Pause und sagte dann: "Ich hatte einen Bruder namens Kevin, er war schwul. Und wie es der Zufall will, hat er es mir fast genauso beigebracht, wie ihr beide. Er hatte HIV und ist daran vor einigen Jahren gestorben. Das alles hat mich an ihn erinnert. Der Schmerz sitzt immer noch tief in mir, denn er war der tollste Bruder, den man sich vorstellen konnte. Wir haben soviel durchgemacht und immer zusammengehalten. Als ich erfuhr, dass ihn die Krankheit besiegt hatte, brach eine Welt für mich zusammen. Alles schien so unwichtig, ich war wie in Trance und vegetierte fast dahin. Erst als Leo in mein Leben trat, wurde es besser und ich bin froh ihn kennen und lieben zu dürfen. Es fällt mir ziemlich schwer, euch das Alles zu erzählen, doch ich fand, dass es auch an der Zeit war, um endlich damit abschließen zu können. Jetzt bin ich ein wenig erleichtert und hoffe, ihr könnt meine Reaktion von gestern Abend verstehen." Der letzte Satz war kaum hörbar, denn sie musste schlucken und die Tränen nahmen ihren Lauf. Leonard drückte sie wieder fest an sich und tröstete sie. Als sie sich beruhigt hatte, entschuldigten wir uns nochmal für unseren dummen Spaß. Doch sie sagte, dass wir nichts dafür können. Schließlich hatte sie niemals jemanden davon erzählt und somit konnte es auch keiner wissen. Stella reichte ihr den Tee und sah sie mitfühlend an. Kristin bemerkte die bedrückte Stimmung, schließlich war HIV immer noch ein ernstes Thema.

"Nun schaut nicht so, mir geht es gut. Wirklich. Ich bin froh, darüber geredet zu haben. Und ich denke mal, dass wir jetzt wieder Freunde sind, oder?", sagte sie lächelnd zu uns. "Aber klar doch! Vergessen wir das Ganze!", entgegneten Stella und ich entschieden und nahmen Kristin in die Arme. "So, nun wollen wir aber nicht weiter stören. Und ausserdem würde ich jetzt gerne Versöhnung feiern", zwinkerte sie uns alle 3 an. "Na da will ich doch mal nicht nein sagen", entgegnete Leo schelmisch. "Und ihr beide habt bestimmt auch nichts gegen eine traute Zweisamkeit oder liege ich da falsch?", lächelte er uns spitzbübisch an. "Ihr könnt gerne noch bleiben, aber aufhalten wollen wir euch natürlich auch nicht", erwiderte ich mit einem frechen Grinsen. "Dann verkrümeln wir uns mal. Wir telefonieren wieder, ja?!", fragte er. "Ja, sehr gerne. Viel Spaß beim Feiern", wünschten wir den beiden und verabschiedeten uns von ihnen.

"Schlimme Geschichte, das hätte ich nie gedacht", sagte ich zu Stella. "Ja das stimmt. Es muss wirklich schrecklich für sie gewesen sein damals und dann auch noch, dass wir beide uns den gleichen Spaß erlaubt hatten wie ihr Bruder. Kein schöner Zufall. Ich verstehe sie vollkommen." "Ich auch Schatz. Wenn ich mir vorstelle, Leonard zu verlieren, wüßte ich nicht mehr ein noch aus", erwiderte ich traurig. Langsam zog sie mich in eine Umarmung und sagte: "Mein Engel, sei nicht traurig. Du hast deinen Bruder hier wiedergefunden und ihr versteht euch so gut wie damals. Lass uns die trüben Gedanken vergessen, es ist so ein schöner Tag, den möchte ich in vollen Zügen und ab jetzt auch nur noch mit dir genießen." Sanft strich sie mir eine Haarlocke aus dem Gesicht und fuhr entlang meines Halses bis zum Dekolletè. Ich genoss den Moment ihrer zärtlichen Berührungen und sog es förmlich in mir auf. Unsere Blicke trafen sich und schon fingen wir an, uns zu küssen. Nach einigen Minuten hielt ich jedoch inne und sagte: "Was hältst du davon, wenn wir uns erst einmal frisch machen? Wir sind ja gleich vom Bett aus zum Frühstückstisch." "Du meinst, eine Dusche täte uns gut?", fragte sie mit einem lüsternden Blick. "Oder auch ein Bad, meine Schöne", erwiderte ich kess. Küssend dirigierte ich sie ins Bad und zog ihr den Morgenmantel aus. "Was soll das denn werden", fragte sie gespielt. "Das wirst du gleich sehen, schließlich wollten wir doch zusammen duschen!" "Wer hat denn was von zusammen gesagt?", flachste sie wieder. Ich stieg auf das Spiel ein und meinte zu ihr: "Na gut, wie du wünschst. Wir können auch gerne einzeln unter die Dusche!" Ich sah sie ernst an, registrierte ihre Verwunderung und drehte mich weg zum Waschbecken hin. Im Spiegel sah ich, wie sie hinter mir stand und bedrückt runterschaute. Als sie ihren Kopf wieder hob, blickte sie direkt mit mir in den Spiegel. Ich grinste bis über beide Ohren und nun verstand sie auch, dass ich sie nur ein wenig hochgenommen hatte. Sie trat von hinten an mich ran und öffnete mir den Morgenmantel, um meine Schultern frei zu legen. Zärtlich streifte sie mit ihrer Zunge über diese und versetzte mich in einen Trancezustand...

17.01.2010, 21:25

Wow wieder sehr schön geschrieben, endlich hat sich alles klären können mit Kirsten. Büdde sehr schnell mehr davon. :D

17.01.2010, 21:46

Das war wirklich wieder ein schöner Teil, büdde ganz schnell mehr davon. Vielleicht heute noch? :lol:

18.01.2010, 03:23

sehr schöner teil !!
sehr trauriges frühstück , mit viel schmerz und leid !!!
mir wäre das essen vergangen !!!!
aber dafür wird der restliche tag woll schön
aber abwarten.
man sollte den nie den tag vor dem abend loben. :wink:

18.01.2010, 11:32

Danke!!!
Ich hoffe das es bald weiter geht . . . Heute noch vielleicht? :lol:

19.01.2010, 21:50

Wann geht's denn hier weiter?

19.01.2010, 23:26

Ich sage mal allerspätestens übermorgen :wink:

Sorry ich habe momentan privat bisschen was um die Ohren :oops:

LG Jasmin

20.01.2010, 23:22

In gut ner halben Stunde ist übermorgen... ok, ok, will nicht drängeln, schliesslich scheint es angenehm zu sein, was du privat um die Ohren hast ;-) und das geht natürlich vor!

LG
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