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09.01.2010, 22:10

der abend kann ja lustig werden !!!
na mal seh´n was die beiden damen vorhaben . :wink: :wink:

10.01.2010, 18:08

Danke für eure lieben Kommis. Und hier gibts Nachschub :mrgreen:


Part 30 - Coming out

Sanft stieß Stella mich aufs Bett und beugte sich über mich. Grinsend sahen wir uns beide an, bis sie sagte: "Carla, weißt du eigentlich wie glücklich du mich machst? Ich möchte unsere Liebe nicht länger geheim halten, sondern offen leben! Es wird nicht leicht sein am Anfang, doch ich will und kann mich nicht mehr verstecken. Ich liebe dich so sehr und das möchte ich auch der ganzen Welt zeigen!" "Ich liebe dich auch so sehr und will es genauso wie du. Es überrascht mich immer wieder, dass wir oft den selben Gedanken haben, genau wie eben. Ich habe es in deinen Augen gesehen, dass du den nächsten Schritt machen willst und ich ebenso. Die beiden werden nicht schlecht schauen, das kannst du mir glauben", entgegnete ich ihr. "Lass uns aber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, ja?", fragte sie mich. "Keine Sorge mein Schatz, wir werden schon unseren Spaß haben. Ein bisschen an der Nase herumführen, sollte doch drin sein", lachte ich sie an. Bestätigend nickte sie und benetzte meine Lippen mit einem zärtlichen Kuss, der in mir ein Verlangen nach mehr auslöste. Bestimmend legte sie meine Arme oberhalb meines Kopfes und glitt langsam an meinem Hals entlang. Ich konnte mir ein leises Stöhnen nicht verkneifen und versuchte meine Hände zu lösen, doch Stella hielt sie immer noch fest. Nach unzähligen weiteren Küssen von ihr, sah sie zu mir auf und setzte ihr, mir allseits bekanntes, lausbubenhaftes Lächeln auf. "Wenn ich nicht wüsste, dass wir nur noch eine knappe Stunde Zeit hätten bis zu unserer Verabredung, würde ich dich auf der Stelle vernaschen, mein Engel." Sie sprang auf und begab sich zum Kleiderschrank, als wäre nichts gewesen. Natürlich war das ein Spiel von ihr und diese Seite gefiel mir an ihr so sehr. "Du bist doch unmöglich Stella Mann." "Wieso?", fragte sie gespielt. "Das weißt du ganz genau, aber glaube nicht, dass das ohne Folgen bleibt. Rache ist süß." Sie kam auf mich zu und raunte mir ins Ohr: "Nein, nein mein Schatz. Du bist süß!" Dabei hatte sie ihr schönstes Lächeln aufgesetzt, was sie wieder so unwiderstehlich machte, doch ich riss mich zusammen. "Wollen wir uns dann mal fertig machen? Es ist bereits 21.00 Uhr. Am besten ich gehe schonmal ins Bad und springe unter die Dusche. Und du suchst uns ein paar schöne Sachen zum Anziehen raus. Ich vertraue dir da mal", zwinkerte ich ihr zu. "Du willst alleine unter die Dusche? Schade", entgegnete sie mit einem aufgesetzt traurigen Blick. "Ich glaube, wenn wir jetzt auch noch zu zweit duschen, kommen wir nie zu unserer Verabredung mit Leo und Kristin", antwortete ich grinsend. "Da hast du wohl Recht, aber das holen wir nach! Und jetzt ab mit dir ins Bad. Ich werde der holden Gräfin die Kleidung raussuchen." Stella liebte es, mich mit dieser Bezeichnung zu ärgern und sie schaffte es auch immer wieder. Doch was kann man dieser wunderschönen Frau schon übel nehmen?! Nach und nach machten wir uns also für den Partyabend fertig und bestaunten uns gegenseitig, was als Resultat rausgekommen war. Wieder raubte sie mir den Atem und am liebsten hätte ich alles stehen und liegen lassen, um sie zu lieben. Doch es stand ja unser öffentliches Coming-Out bevor und ich wusste, wie wichtig dies für Stella und auch für mich war. Und sich daraus einen kleinen Spaß mit Leo und Kristin zu machen, stimmte uns schadenfroh. Auf uns machten sie einen lockeren Eindruck, sodass wir sicher waren, dass sie es gut auffassen würden.

Beim Hotel angekommen, sahen wir auch schon die Beiden wartend auf dem Parkplatz. Freudig nahmen wir uns nochmal in die Arme und fuhren los. Sie hatten sich eine angesagte Großraumdisco ausgesucht, in der alles mögliche gespielt wurde. Sowas gefiel mir, denn eine Stilrichtung den ganzen Abend lang wäre mir zu eintönig. Ich parkte also das Auto und auf ging es ins Getümmel.
Für eine Disco war es noch früh, doch es war schon gut was los. Als erstes bestellten wir ein paar Getränke, um uns wenige Minuten später in eine ruhigere Ecke der Disco zu setzen. "Carla, warum hast du dich von Eric getrennt?", begann Leonard zu fragen.
"Leo, er hat mich betrogen und hat sich auch in diese Frau verliebt. Aber es geht mir gut, ich habe das überwunden. Ich liebe ihn nicht mehr. Stella hat mir da sehr geholfen, als es mir diesbezüglich nicht gut ging." Ich erzählte ihm, wie unser Kennenlernen ablief, doch dass Eric mich mit Stella betrogen hatte, ließ ich aus. Schliesslich fragte er, wie es bei mir in der Liebe aktuell aussieht. "Kann mich nicht beklagen. Es ist noch frisch, ich möchte da noch nicht viel sagen drüber. Tut mir leid." "Und was ist mit dir Stella?", fragte Kristin. "Bei mir ist es das gleiche, wie der Zufall so will." Wir schauten uns beide an und fingen an zu lachen. Alles was wir sahen, waren die verdutzten Gesichter von Leonard und Kristin, was uns veranlasste, noch einen drauf zu setzen. "Unsere jeweils bessere Hälfte ist auch hier, ihr habt die beiden bestimmt schon gesehen. Lasst uns tanzen gehen." Die beiden verstanden immer noch nicht, warum wir die ganze Zeit lachten, doch kamen ohne Widerworte mit auf die Tanzfläche. Nach einigen Minuten lief "Hungry Eyes". Stella und ich fanden es den perfekten Moment, denn wir sahen ein schwules Pärchen neben uns und hatten die Idee, die beiden für unseren kleinen Spaß einzuspannen. Ein kurzes Gespräch und die Sache war klar. Wir hatten uns extra ein wenig von Kristin und Leo entfernt und nun gingen wir schnurstracks auf sie zu. Jetzt tanzten wir also mit unseren vorgegebenen besseren Hälften, die wir kurz vorgestellt hatten. Als das Lied dem Ende zu ging, war es für uns an der Zeit, den beiden zu zeigen, wer hier wirklich zusammengehört. Stella und ich tauschten die Partner und tanzten lasziv miteinander, was von Leonard und Kristin ungläubig zur Kenntniss genommen wurde. Bei den letzten Takten nahm sich das schwule Pärchen in die Arme und wir taten es ihnen gleich. Ein Kuss zwischen den beiden und zwischen uns, sollte nun für gänzliche Aufklärung sorgen. Das Lied war jetzt zu Ende. Nun standen wir da. Hand in Hand mit verliebten Blicken und Küssen vor Kristin und Leo, die erschrocken und überrascht zugleich guckten. "Jetzt wird mir so einiges klar!", lachte Leo und schaute zu Kristin, die immer noch mit offenem Mund da stand. "Ich finde das nicht zum Lachen, Leo!", fand sie verärgert ihre Sprache wieder.
"Das ist doch wohl nicht euer ernst." "Bist du so engstirnig und spießig mein Schatz? Das glaub ich doch wohl jetzt nicht", wandte sich er zu ihr. "Stella und ich lieben uns, daran gibt es keinen Zweifel. Wir sind glücklich miteinander und möchten uns nicht weiter verstecken. Ihr seid die ersten, denen wir es erzählen und zeigen. Wenn ihr es nicht akzeptieren könnt, müssen sich unsere Wege trennen. So leid uns das tut." Ich registrierte, wie Kristin plötzlich ihre Hand erhob und uns mit verabscheutem Blick ansah...

10.01.2010, 19:20

Tolle Fortsetzung... :danke:

(bekommen wir vielleicht heute noch einen Part ?)

:D

10.01.2010, 19:26

Hehe-ich glaube nicht, denn jetzt ist wieder Jasmin dran mit schreiben :mrgreen:

LG
Danny

10.01.2010, 20:09

Manno, schon wieder an so einer spannenden Stelle aufgehört. Ihr seit wirklich unfair. Büdde ganz schnell weiter schreiben. :D

13.01.2010, 16:12

Viel Spaß mit dem nächsten Part :wink:

Part 31 - Lack of understanding

Ich spürte schon mindestens vier Finger auf meiner Wange, als sie sich anscheinend im letzten Moment anders besann und ihre Hand wieder runter nahm. Jetzt stand sie direkt vor uns, schaute von einem zu dem anderen und ihre Augen funkelten uns böse an. "Ihr habt uns die ganze Zeit an der Nase herumgeführt?" Und zu Stella gewandt, fragte sie: "Seit wann bitte stehst du auf Frauen? Früher war doch kein Kerl vor dir sicher." Ich sah, wie Stella rot anlief und ich versuchte, die Situation zu retten. "Ich glaube, das wissen wir beide noch nicht lange. Ich für meinen Teil habe vorher noch nie was für Frauen empfunden. Bei Stella kam es einfach so über mich. Ich habe mich Hals über Kopf in sie verliebt. Unabhängig davon, ob sie jetzt ein Mann oder eine Frau ist. Ist denn das Geschlecht wirklich ausschlaggebend, wenn man einen Menschen liebt?" Stella fügte noch hinzu: "Bei mir war es genau so. Ich habe auch lange mit mir gekämpft und wollte es nicht wahrhaben. Aber irgendwann konnte und wollte ich mich nicht mehr gegen meine Gefühle wehren. Sie waren einfach zu stark."
Kristin schaute uns noch immer ungläubig und erzürnt an. Jetzt mischte sich auch Leonard ein. "Schatz, was ist denn mit dir los? Solch eine Reaktion hätte ich nie von dir erwartet. Du bist doch sonst nicht so verbohrt." "Ich bin auch nicht verbohrt. Aber wir wurden den ganzen Tag für dumm verkauft. Findest du das gut? Ich nicht. Sie hätten uns doch von Anfang an sagen können, was los ist. Aber nein, sie machen sich noch einen Scherz daraus und ich hasse es, wenn mich jemand verarscht." "Was erwartest du denn? Ich habe Carla seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und du doch Stella sicherlich auch nicht. Sollen sie dann gleich mit der Tür ins Haus fallen? Sei doch mal realistisch bitte. Das hätte wohl niemand gemacht", entgegnete Leonard.
"Ach, hört doch auf. Ist mir auch jetzt alles egal. Für mich ist der Abend gelaufen. Wenn mich jemand sucht, ich rufe mir ein Taxi und bin im Hotel", sagte sie. Und ehe einer von uns etwas erwidern konnte, war sie auch schon verschwunden.
Ich schaute Leo und Stella an und stellte fest, dass wir alle von dieser Reaktion sehr überrascht waren. Ich fühlte mich schuldig. Wir hätten es ihnen vielleicht doch anders beibringen und den Scherz weglassen sollen. "Leo, es tut mir leid. Wir haben den Abend mit dieser Aktion wohl gründlich ruiniert. Willst du ihr nicht hinterhergehen?"
"Nein Carla, es ist schon okay. Es konnte ja keiner ahnen, dass Kristin so engstirnig und verbissen reagiert. Ich dachte eigentlich, ich kenne sie. Aber mit dieser Reaktion hätte ich nie im Leben gerechnet", erwiderte er und nahm mich tröstend in den Arm. "Es ist wohl besser, wenn du ihr nachgehst. Nicht, dass sie auf dich auch noch einen Groll hegt", sagte Stella leise. "Nein Mädels, das mache ich nicht. Sie wird sich sicher schnell wieder beruhigen. Und ich platze gleich vor Neugierde. Deswegen setzen wir uns jetzt hin, trinken was und ihr erzählt mal eure ganze Geschichte von Anfang an", antwortete er mit einem verschmitzten Grinsen. Meinem Bruderherz konnte ich einfach noch nie etwas abschlagen. Und so bestellten wir uns noch etwas zu trinken, setzten uns in eine ruhige Ecke und fingen an zu erzählen.

Wir begannen an dem besagten Abend, als mich Stella im Park aufgelesen hatte und ließen nichts aus. An Leo's Mimik konnte ich erkennen, dass er unseren Erzählungen interessiert folgte.
Mal staunte er, mal musste er laut lachen. Nach einer Ewigkeit endeten wir bei den Ereignissen des Nachmittags. "Jetzt weißt du auch, warum es mich nach so langer Zeit in die Hütte verschlagen hat. Wir mussten einfach schnell weg und mir fiel sofort die Hütte ein. Dich hier wieder zu sehen, hätte ich mir natürlich nie erträumt", sagte ich am Ende unserer Geschichte. "Ja Carla, die Welt ist doch ein Dorf. Aber wer hätte schon damit rechnen können, dass wir uns ausgerechnet hier über den Weg laufen? Aber Schwamm drüber. Das Warum und Weshalb ist doch egal. Die Hauptsache ist doch, dass wir uns getroffen haben." "Ja, das stimmt allerdings", entgegnete ich ihm mit belegter Stimme und konnte nicht anders. Ich musste ihn einfach umarmen. Wie sehr hatte ich ihn doch vermisst. Als wir uns wieder voneinander lösten, schaute Leonard auf seine Uhr. "Meine Lieben, es ist gleich 3 Uhr und wir sollten den schönen, ereignisreichen Abend hier beenden. Ich möchte auch mal nachsehen, ob sich meine bessere Hälfte inzwischen beruhigt hat", sagte er lachend. Erschrocken schauten nun auch Stella und ich auf unsere Uhren. Hatten wir doch während unseren Erzählungen überhaupt nicht bemerkt, wie schnell die Zeit verging. "Ja ist okay. Schließlich ist morgen ja auch noch ein Tag", antwortete Stella, schelmisch grinsend. "Stimmt. Und wenn sich Kristin beruhigt hat, wovon ich ausgehe, können wir den ja gerne zu viert verbringen. Lasst uns morgen einfach mal telefonieren", entgegnete Leonard.
Somit machten wir uns auf den Weg zu meinem Auto und ich setzte Leonard an seinem Hotel ab. "Ich wünsche euch beiden eine gute Nacht. Ich sage einfach mal, bis morgen. Ich melde mich bei dir Schwesterherz." "Das wünsche ich dir, trotz allem, auch Leo." Auch Stella erwiderte noch einen Gute-Nacht-Gruß und Leonard verschwand im Hotel.
Auf dem Weg zurück in die Hütte, bemerkte nun auch ich, dass mich die Müdigkeit überkam. Ich musste wiederholt gähnen, was natürlich Stella nicht entging. "Süße, du bist doch nicht etwa müde?", fragte sie mich mit ihrem lausbubenhaften Grinsen. "Doch, leider", antwortete ich geständig. "Hmmm, das ist aber schade. "In dem Moment, als sie das aussprach, bemerkte ich ihre Hand auf meinem Knie. Und sie bahnte sich zärtlich und unsäglich langsam ihren Weg...

13.01.2010, 16:22

wieder einmal super geschrieben, hoffe bekommen bald mehr davon :D

13.01.2010, 19:40

sehr spannend geschrieben !!!
war trotzdem noch ein netter abend wenn sie leider nur noch zu 3.waren.
klasse freundin die leo hat .
bitte schnell weiter schreiben !!!
Zuletzt geändert von Isabel30 am 13.01.2010, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.

13.01.2010, 19:45

Wieder super klasse geschrieben und wie immer ist man auf den neuen Teil gespannt. Büdde schnell mehr davon. :D

14.01.2010, 13:12

sehr schön geschrieben, sehr gefühlvoll, vielen Dank. Freue mich schon auf die Fortsetzung.

14.01.2010, 19:23

Danke für eure lieben Kommis!!

Part 32 - The uninvited Visitor

Ihre sanften Berührungen raubten mir schier den Verstand und ich war schlagartig hellwach. Ich bekam eine Gänsehaut am ganzen Körper, atmete tief durch und versuchte, einen klaren Gedanken zu behalten. "Stella, wenn du nicht sofort damit aufhörst, landen wir an einem Baum", brachte ich mühsam hervor. "Ach schau an, werden Frau Gräfin etwa nervös?"
"Tu nicht so scheinheilig. Als ob du nicht wüßtest, was du damit bei mir anstellst", entgegnete ich, noch immer nach Luft ringend. Als ich ihre Hand an meinem Hosenbund bemerkte, wurde es jedoch zuviel. Ich griff nach ihrer Hand und hielt sie fest. Damit war sie bei der Umsetzung weiterer lüsterner Gedanken gehandicapt.
Als ich sie ansah, bemerkte ich sofort dieses verräterische Funkeln in ihren Augen. "Süße, es geht nicht. Nicht jetzt und nicht hier. Aber wir sind ja bald zu Hause", vertröstete ich sie augenzwinkernd. "Na gut", entgegnete sie traurig. Doch ihre Hand ließ ich trotzdem nicht los. Diesbezüglich traute ich ihr nicht, denn sie hatte zu oft den berühmten Schelm im Nacken sitzen.

In unserem Domizil angekommen, zog ich Stella an ihrem Ärmel zu mir und küsste sie leidenschaftlich. Bereitwillig öffnete sie ihre Lippen und als unsere Zungen sich trafen, verloren wir uns in einem intensiven, nicht enden wollenden, Zungenspiel. Ohne sich von mir zu lösen, öffnete sie den Reißverschluss meiner Jacke, streifte sie von meinen Schultern und ließ sie achtlos zu Boden fallen. Ich tat es ihr gleich und zog anschließend die Bluse aus ihrer Jeans, damit ich mit meinen Händen darunter gleiten konnte. Sie seufzte leise auf, als ich ihre samtweiche Haut berührte und meine Hände langsam, aber bestimmend, nach oben wandern ließ. Ich sah jedes Stück Stoff als Hindernis an und begann, ihre Bluse aufzuknöpfen. Ich bemerkte wiederum ihre Hand an meinem Hosenbund, doch diesmal hatte ich nichts dagegen einzuwenden. Ganz im Gegenteil sogar. Als ich sämtliche Knöpfe ihrer Bluse geöffnet hatte, hielt ich kurz inne um ihren wunderschönen Körper zu betrachten. Ich konnte mich einfach nicht daran satt sehen. "Na, genug gesehen?", neckte sie mich. "Nein, von dir kann ich nie genug sehen", entgegnete ich atemlos und zog sie ins Schlafzimmer. Zärtlich stieß ich sie auf das Bett, setzte mich auf sie und küsste sie fordernd. Ich hielt ihre Hände fest neben ihrem Kopf gefangen, sodass sie handlungsunfähig war. Nun machte auch ich mich an ihrer Hose zu schaffen. Währenddessen küsste ich mich langsam von ihren Lippen an ihrem Hals herunter in Richtung Bauchnabel. Zufrieden registrierte ich, dass sie sich unter meinen Berührungen hin und her wand und leise aufstöhnte. Ich erhob mich und während ich ihr die Jeans auszog, küsste ich zärtlich ihren Bauch, um dann langsam abwärts zu wandern. Mir gefiel der Anblick der hilflosen Stella. Ich war gerade im Begriff, meine Zärtlichkeiten zu intensivieren, als ich ein lautes Klopfen an der Tür vernahm.
Ich schrak auf und schaute Stella an. "Hast du das auch gehört?", fragte ich. "Was denn?" Sie hatte anscheinend nichts bemerkt. "Es hat gerade an der Tür geklopft." "Ich habe nichts gehört. Bist du dir sicher?", entgegnete sie. In diesem Moment klopfte es erneut, diesmal allerdings lauter. "Siehst du. Ich habe mich doch nicht verhört", antwortete ich und mich beschlich ein mulmiges Gefühl. Es war schließlich mitten in der Nacht. "Carla, hast du eine Ahnung wer das sein kann?", fragte sie ängstlich.
"Nein, aber ich werde es herausfinden." Ich ordnete auf die Schnelle meine Kleidung ein wenig und ging Richtung Tür. So ganz wohl in meiner Haut war mir in diesem Moment nicht und ich brachte mit zittriger Stimme mühsam ein "Wer ist da?" hervor.
"Carla, mach bitte auf. Ich bin es, Leo." Mir fiel ein riesen Stein vom Herzen und ich öffnete die Tür. "Leo, was machst du hier? Musst du uns so erschrecken?" "Es tut mir leid. Aber ich habe mich vorhin noch sehr stark mit Kristin in die Haare bekommen. Weil ich zu euch gestanden habe und ihre Meinung nicht akzeptieren konnte. Die hatte sich nämlich zwischenzeitlich, entgegen meiner Hoffnungen, nicht geändert. Und wie du weißt, hasse ich Streit. Ich halte es für besser, wenn sie sich erst mal beruhigt und hoffe nun auf eure Gastfreundschaft", erwiderte er. "Das tut mir leid. Und das alles wegen unserem dummen Scherz. Natürlich kannst du hier bleiben. Schließlich ist die überaus bequeme Couch noch frei." Stella hatte anscheinend die bekannte Stimme vernommen. Denn sie kam, mit zerzaustem Haar und lediglich einem Morgenmantel bekleidet, aus dem Schlafzimmer. "Hallo Leo. Oder soll ich lieber guten Morgen sagen?!", sagte sie augenzwinkernd. "Oh. Habt ihr schon geschlafen und ich habe euch geweckt?", fragte er. Ich bemerkte, dass ich schlagartig rot wurde und natürlich entging es ihm nicht. "Ok", lachte er. "Also geschlafen habt ihr noch nicht. Aber ich habe euch bei etwas anderem gestört." "Das kann man so sagen", antwortete Stella kess. "Das tut mir natürlich mindestens ebenso leid, als ob ich euch geweckt hätte", erwiderte er. "Och du, das macht nichts. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben", zwinkerte Stella. "Dann bin ich ja zumindest etwas beruhigt." Und zu mir gewandt, fuhr er fort: "Ich verkrümel mich jetzt auf die Couch. Und als kleine Wiedergutmachung hole ich später frische Brötchen." "Oh ja, das wäre toll", beteiligte nun auch ich mich wieder an dem Gespräch. Er ging an den alten Eichenschrank, der im Wohnzimmer stand und holte sich eine Decke heraus. "Also abgemacht, Mädels. Nachher gibts frische Brötchen. Und jetzt wünsche ich euch eine gute Nacht." "Gute Nacht Leo, schlaf gut", entgegneten wir beide und verschwanden im Schlafzimmer. Wir entledigten uns unserer Kleidung und zogen unsere Schlafanzüge an. Was natürlich bei Stella viel schneller ging. Ich huschte zu ihr unter die Bettdecke, umarmte sie von hinten und hauchte ihr einen Kuss in den Nacken. "Das ist ja dumm gelaufen", murmelte sie enttäuscht in die Bettdecke. "Ja Süße, das ist es allerdings. Aber wie du vorhin so schön sagtest-aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben", erwiderte ich spitzbübisch...

14.01.2010, 19:38

sehr schöner teil !!!
da hat sich das warten doch voll und ganz gelohnt !!!! :wink:
schade das leo stören mußte !!! :wink:
ein hurra auf die verwandschaft :D

14.01.2010, 20:45

:bigsuper:
Wow, wieder ein sehr schöner Teil. Schade nur das sie gestört wurden, bin gespannt wie es weiter geht. Büdde ganz schnell mehr davon. :D

15.01.2010, 08:08

Ein klasser Teil, schade das Leo gestört hat.
Hab schon fast ein Gänsehaut bekommen. :oops:
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