Danke für die tollen Komplimente. Darüber haben wir uns sehr gefreut...
Part 15 – Close to you
Ein Lächeln umspielte bei diesem Satz ihre Lippen. Im Kerzenschein konnte ich die weichen und perfekten Konturen ihres wunderschönen Gesichts erkennen. *Was für ein Anblick*, dachte ich bei mir.
In Zeitlupe sah ich ihr Gesicht auf mich zukommen, bevor ich wieder diese unvergleichlichen Lippen auf den meinen spürte.
Ich merkte, wie ein Schauer durch ihren Körper ging, als ich sanft mit meiner Zunge über ihre Unterlippe strich. Bereitwillig öffnete Stella ihre Lippen um ihr Zutritt zu gewähren. Zärtlich ließen wir unsere Zungen miteinander spielen und unsere Küsse wurden immer heißer und fordernder.
Immer wieder unterbrachen wir unsere Küsse, um uns gegenseitig am Hals zu liebkosen und an den Ohrläppchen zu necken. Zärtlich, und doch voller Leidenschaft, ließen wir unsere Hände über den Körper des anderen wandern.
Ich hatte sämtliches Gefühl für Raum und Zeit verloren und verlor mich vollkommen in Stellas Zärtlichkeiten, bis ich auf einmal ihre Hand unter meinem Shirt wahr nahm.
In diesem Moment ging es mir zu schnell und ich wollte ein übereiltes Handeln unsererseits verhindern. So hielt ich ihre Hand fest und schaute sie an. „Stella, sei mir jetzt nicht böse, aber ich…wir…“ Weiter kam ich nicht, denn Stella legte zärtlich ihren Zeigefinger auf meinen Mund. „Ist schon okay. Ich bin auch dagegen, dass wir jetzt etwas überstürzen.“ Dankbar sah ich sie an und stellte wieder einmal fest, dass sie anscheinend meine Gedanken lesen konnte. Sprach sie doch genau das aus, was mir in diesem Moment durch den Kopf ging. Mit einem langen und leidenschaftlichen Kuss besiegelten wir unsere Abmachung.
Noch etliche Zeit lagen wir eng aneinander gekuschelt auf der Couch, streichelten und küssten uns immer wieder.
Es war schon weit nach Mitternacht als uns einfiel, dass uns am nächsten Tag der Arbeitsalltag wieder erwartete und wir beschlossen ins Bett zu gehen.
Ich schmiegte mich eng an Stella ran und legte meinen Arm um sie. Insgeheim wünschte ich mir, sie nie wieder los lassen zu müssen.
„Stella“, flüsterte ich ihr ins Ohr. Mit einem „Hmmm?“ verriet sie mir, dass sie noch wach war.
„Das mit uns beiden… ich finde es wunderschön!“.
Nun drehte sie sich um und ich sah direkt in ihre, im Mondlicht strahlenden Augen. „Ich auch, Carla. Und jetzt halt mich bitte ganz, ganz fest“, entgegnete sie mir. Mit einem langen und zärtlichen Kuss bekräftigten wir das gerade eben gesagte, bevor wir eng aneinander geschmiegt einschliefen.
Am nächsten Morgen erwachte ich von einem Kitzeln an meiner Nase. Als ich die Augen öffnete, musste ich grinsen. Es waren ihre Haare, die in meinem Gesicht kitzelten. Wir lagen noch genau so da als am Abend zuvor und ich hielt Stella immer noch fest umschlungen. Zärtlich und verträumt fuhr ich mit meiner Hand durch ihre weichen Haare und hauchte ihr einen Kuss in den Nacken. Von meinen Berührungen erwacht, drehte sie sich langsam zu mir um. „Guten Morgen“, sagte sie in einem verschlafenen Ton. „Wie lange bist du denn schon wach?“
„Dir auch einen guten Morgen“, entgegnete ich lächelnd. „Noch nicht allzu lange, aber ich habe es nicht über das Herz gebracht, dich zu wecken. Du hast so süß ausgesehen.“ Ich unterstrich meine Worte mit einem einfühlsamen Kuss, der von Stella sofort leidenschaftlich erwidert wurde. Schwer atmend lösten wir uns nach einiger Zeit voneinander.
„Carla, wir müssen beide auf die Arbeit“, ermahnte sie mich schmunzelnd. Zu meinem großen Bedauern musste ich ihr Recht geben. „Ja, leider. Ich würde viel lieber den Tag mit dir verbringen“, antwortete ich traurig. „Ich doch auch, aber wir sehen uns doch heute Abend wieder. Und jetzt hopp, hopp ins Bad.“, sagte sie augenzwinkernd. Mit großem Missmut stand ich auf um ins Bad zu gehen, jedoch nicht ohne Stella vorher noch einen Kuss auf die Nasenspitze zu geben.
Der Tag im Museum zog sich schrecklich in die Länge. Meine Gedanken kreisten nur um Stella und um den gestrigen Abend. Immer wieder hatte ich ihr Bild vor Augen und musste mich selbst ermahnen, um mich auf meine Arbeit konzentrieren zu können.
Dann war es endlich soweit. Voller Vorfreude schloss ich das Museum ab und ging in Richtung Innenstadt, um noch einige Dinge für den heutigen Abend zu besorgen. Ich hatte mir vorgenommen, Stella zu überraschen und für uns Spaghetti Gamberetti zu kochen.
Als ich alle Zutaten und den passenden Wein gekauft hatte, setzte ich mich ins Auto und fuhr in freudiger Erwartung Richtung Wohnung.
Ich schloss gerade die Haustür auf, als ich schon laute Stimmen vernahm. Ich ging, bepackt mit meinen Einkäufen, die Treppe hoch und erstarrte.
Dort stand Eric und führte eine lautstarke Diskussion mit Stella…