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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2015, 12:43 
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Layla hat geschrieben:
Projekt von Sebastian Schlemmer:

https://www.facebook.com/fatumserie

:spitze:

tja, bei der Einheitsdiktatur bleibt den Leuten beim TV wohl auch nichts anderes übrig. Hört man ja öfters von den Schreibern und anderen Kreativen dort. Toll! Find ich mutig...

Aus dem auch auf der FB-Seite verlinkten Interview:
Zitat:
Vom Regisseur über die Schauspieler bis zum Kameramann arbeiten alle zunächst ohne Gage an dem Projekt. Erst wenn die letzte Szene im Kasten ist, will man die Produktion Fernsehsendern und Internetplayern anbieten. "Drehbücher fürs Fernsehen werden heutzutage so lange gekürzt und vereinfacht, bis man den größten gemeinsamen Nenner, sprich die vermeintlich höchsten Einschaltquoten hat. Da kann ich mir oft schon nach zehn Minuten ausmalen, wie die Handlung weitergeht. Genau das wollen wir nicht", erläutert Sebastian Schlemmer die Motivation.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/xan ... -1.5220118

Im ARD Forum meinte wer, dass in den USA da ein mMn ganz anderes Konzept/Modell gefahren wird, nämlich statt Vereinfachung auf den größten gemeinsamen Nenner Vielfalt - möglichst unterschiedliche Typen, die möglichst viele Gruppen der Bevölkerung abdecken.
Ob das für die handlung auch gilt, weiss ich nun nicht...

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R.I.P. Lexa kom Trikru


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2015, 17:10 
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Finde ich auch klasse, so ein Projekt. Wünsche alles Gute.

Und an den Post im Forum kann ich mich auch erinnern. Statt Vereinfachung, die zu Einheitsbrei und wenig Abwechslung einerseits führen kann und andererseits auch zu einem Risiko, dass dieser kleinste gemeinsame Nenner nun doch nicht so ankommt und man keine Alternativen zu bieten hat, gibt's da eher (konstruierte) Vielfalt. Vielleicht schwierig, alles unter einen Hut zu bringen und manchmal könnte es auch zu gewollt erscheinen, aber spricht dann insgesamt vielleicht auch eine größere Masse an, wenn für jeden etwas dabei ist. Nischensachen sind aber auch nicht unbedingt schlecht, man muss sich dann nur bewusst sein, dass es vielleicht ein etwas eingeschränkteres Zielpublikum gibt, oder dass Menschen an sich schon vielfältig sind und die selbe Person nicht immer nur die selben Sachen sehen möchte. Hmm.

Bin jedenfalls gespannt, wie es mit dieser Sache weitergeht.


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2015, 18:33 
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Ich bin da eher kritisch eingestellt - Adam und Johanna treffen "zufälligerweise" auf Ellie, die "unerklärlicherweise" von Mordfällen angezogen wird, was eine "Kette von Ereignissen" auslöst... Klingt für mich danach, dass das Trio in jeder Folge einen Mord aufklären muss, der immer irgendwie was mit Ellie zu tun hat. Sei es, dass ein/e Bekannte/r von ihr ermordet wird, oder sie von einem Mord erfährt oder bei einem Mord zugegen ist --> Fatum könnte man so quasi als Düsterversion eines "Heiter bis tödlich"-Ablegers betrachten, nur halt ohne Comedy, stattdessen mit Mystery.

Kann freilich auch was ganz anderes sein, aber ansprechen tut's mich im Moment gar nicht, eher im Gegenteil. Im deutschen Fernsehen gibt's mMn ein absolutes Überangebot an Krimigedöns.



Problem bei deutschem Film und Fernsehen ist für mich, dass sie meinen immer masslos übertreiben zumüssen; quasi als würde der geneigte Zuschauer ansonsten nichts verstehen. Ich denke mir ganz besonders oft beim deutschen Film, wenn es ernst oder dramatisch wird, was das soll - weil's letztlich realistisch betrachtet doch gar nicht so schlimm oder auswegslos war. Oder wenn's lustig und ausgelassen wird, dass ein Joke doch absolut genügt hätte. Aber genau das wird wohl diese Reduzierung sein, die Einschaltquoten bringen soll. Es wird logische Handlung gestrichen, weil der Zuschauer darüber nicht lachen oder weinen kann. Man soll bspw. nicht aus dem Kino kommen und sagen "Der Film war einfach schön!", sondern am besten total extremisieren à la "Boah, war das übelst geil, ich hab' mir vor Schiss beinahe in die Hose gemacht/Rotz und Wasser geheult/mich fast totgelacht!".

Bei VL ist's ja die letzten Jahre mehr oder minder auch nicht anders gewesen. Ein Extrem folgt dem nächsten. Bspw. Tanja betrügt Sebastian, Riesenzoff, Tal der Tränen, Rachegelüste, nochmal Zoff und dann Versöhnungssex. Fertig. Und jetzt alles wieder auf Anfang, als sei gar nichts passiert, merkt ja keiner, weil Logik voll langweilig ist... :roll:


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2015, 19:24 
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mir sind die inhaltlichen Infos zu dürftig, als dass ich mir darüber ein Urteil erlauben würde.

Ich find esschon malgut, dass es nicht nur dröger Krimi ist, sondern nen Mystery Einschlag hat.


Ansonsten haben Layla und ich, nach mM uns eher über das Allgemeine lobend ausgelassen -nämlich, dass sie erstens strukturell und u.U. auch inhaltlich andere Wege gehen wollen und sich nicht diktieren lassen wollen, wie und wo ihr Projekt langgeht. Das kann fast schon nur besser werden, weil es dadurch sicher mehr Eigenständigkeit und Eigenes hat, als vieles, was im ÖRF läuft.

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R.I.P. Lexa kom Trikru


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BeitragVerfasst: Do 9. Jul 2015, 19:49 
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Hm, also kommt für mich stark auf die Umsetzung an. Es kommt da auch drauf an, wie stark Zufälle in die Handlungen mit reinspielen oder ob das mehr oder minder nur den Rahmen bildet - mit Mysteryatmosphäre finde ich so was mit Zufällen auch besser zu ertragen als wenn das völlig selbstverständlich sein soll, was man manchmal ja auch hat. Vielleicht bieten die gerade mit ihrer Machart frischen Wind in Krimisachen, weil sie das nicht klamaukig angehen, was sonst ja eher die Tendenz ist. Oder dass es schon alteingesessen und dröge wird bzw. der x-te Abklatsch.
Was man so weiß, klingt jedenfalls für mich nicht schlecht, da es eben etwas anders als nur humorig ist und zudem auch Potenzial besteht bei der Dynamik dieser drei Protagonisten untereinander. Etwas, das die einzelnen Mordepisoden eventuell mehr miteinander verstrickt und zusammenhält. Der Mysteryaspekt lässt es auch weniger eindimensional wirken auf mich, dass das nicht einfach nur Schablonen eines typischen Krimis sein werden. Also erst mal nur ganz vorsichtig, wie's am Ende wird, muss man erst noch sehen. Für den Moment hat's mal mein Interesse geweckt; ich fühle mich ein bisschen so wie damals bei den "Fünf Freunde"-Büchern. Aber nicht belächelnd als Erwachsener à la Bemerkungen wie "TKKG-Lara", sondern fühle mich wieder so wie ich mich damals gefühlt habe mit dieser Spannung.

Würde auch einfach gerne Sebastian Schlemmer in so einer Rolle sehen, die wirklich Profil hat und es nicht so verwischt wie beim Sebastian von Lahnstein leider in den letzten Jahren.


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BeitragVerfasst: Do 19. Okt 2017, 09:58 
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sebastian schlemmer hat in einer online-serie mitgewirkt."lampenfieber"

inhalt: er spielt wohl einen abgelegten vl-darsteller :lol: und ein schauspielschüler verliebt sich in ihn...

trailer: https://www.youtube.com/watch?v=c0ZG5Cw ... e=youtu.be

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