Vero hat geschrieben:
Wer hält Maren denn für eine würdige Dschungelkönigin?
Für mich ist sie eine würdige Dschungelkönigin, neben Rolfe war sie für mich die einzige Kandidatin, die als Siegerin in Frage kam. Mir hat es gefallen, wie sie Walter Kontra gegeben hat, wirkte sie doch anfänglich auch erst eher wie ein zurückhaltendes, unscheinbares Mäuschen. Und ich war mächtig beeindruckt, was sie in der Essprüfung mit Jörn abgeliefert hat. Ohne Marens "Biss" hätte es wohl sonst auch an diesem Tag nichts zu Essen gegeben, außer Reis und Bohnen. Ich gönne ihr den Sieg von Herzen, und ich hoffe, dass sie nun eine Weile medial davon profitieren kann, nachdem man sie aus Altersgründen so "freundlich" aus dem Cast von "In aller Freundschaft" entsorgt hat.
Ein Walter wäre als Dschungelkönig natürlich ein No-Go gewesen, dennoch war ich froh, dass er da war, denn sonst wäre es wohl doch sehr öde geworden. Er hat polarisiert und mächtig auf die Kacke gehauen. Er wollte um jeden Preis auffallen, und ich habe mich immer gefragt, ob die zur Schau getragene Selbstüberschätzung wirklich echt ist, oder ob das Teil seines Plans ist. Denn damit konnte er sicher sein, ständig und überall im Gespräch zu sein. Aber letztlich gehe ich doch davon aus, dass er einfach etwas durchgeknallt ist und unter Größenwahn leidet. Viel heiße Luft und nichts dahinter.
Sara, Patricia, Benjamin, Rebecca und Angelina waren für mich eher langweilig und Aurelio ging mir mit seiner ewigen verständnisvollen Tour a la "du musst das nicht machen, wenn das nicht willst" mit der Zeit einfach nur noch auf den Zeiger. Damit versuchte er nur von der Tatsache abzulenken, dass er selbst keine Lust hatte. Jörn hat seine Sache solide gemacht und Tanja war tough. Sie hat mir am Ende aber einfach zu viel gequasselt.

Ich hätte allerdings gedacht, dass sie sich mit ihrer gut bestandenen Essprüfung im Finale noch auf Platz zwei vor Jörn schiebt, denn der war von allen drei Finalisten in dieser Hinsicht der Schwächste.
Vero hat geschrieben:
Ich bin Vegetarierin / Fast-Veganerin und schaue mir die Essensprüfungen nicht (mehr) an. Das ist meiner größter Kritikpunkt an der Sendung, an diesen Tagen, bei diesen Prüfungen bleibt der Fernseher aus. Aber es stimmt - wer Fleisch isst, darf hier nicht meckern, sondern sollte sich an die eigene Nase packen. Was in Schlachthöfen passiert, ist grausam ohne Ende, und kaum jemand fragt in dem Zusammenhang, woher sein Schnitzel kommt und wie die Kreaturen leiden müssen, damit die Leberwurst aufs Brot kommt oder unter welchen Qualen Gänseleberpastete entsteht.

- Ich würde mich als einen bewussten Fleischesser bezeichnen, bzw. fast Vegetarierin. Das heißt konkret, an den Werktagen esse ich rein vegetarisch und am Wochenende durchaus mal Fleisch. Zurück zu dem "alten" Essensmodell bevor die Konsumgesellschaft Fleisch und Wurst zu jeder Zeit und überall verfügbar gemacht hat - mit allen grausamen Konsequenzen für die Tiere. Müsste ich selbst ein Tier schlachten, ich würde keinen einzigen Bissen Fleisch mehr essen. An der aufbereiteten Fleischtheke im Supermarkt sieht keiner mehr, was in den Schlachthöfen passiert. Mit dem im Supermarkt angebotenen Fleisch aus der Massentierhaltung nehme ich gequälte Seelen zu mir.
Bei den Dschungelprüfungen, die mit Essen zu tun haben, krieg' ich oft das Würgen und schau dann auch nur bestenfalls zur Hälfte hin. Mir wäre es lieber alle Prüfungen würden aus Geschicklichkeits-, Denk- oder Actionspielen bestehen, wie beispielsweise Maren und Benjamin am "Unglücksrad" oder Jörn bei seiner Prüfung am Wasser.
Vero hat geschrieben:
Auch Sonja und Daniel haben stellenweise etwas geschwächelt, findet ihr nicht?
Mag daran liegen, dass die diesjährige Campbesetzung einfach so wenig Stoff geliefert hat. So bedankte sich Sonja am Ende der Wiedersehensshow ja auch noch beim Team, das "aus weniger mehr gemacht hat".