Hallo Meike,
vieles was Du ansprichst ging mir genauso.
Beim Lesen von deinen Worten viel es mir auf, dass es mir z.B. mit Erica Cerra ähnlich ging. Ich hätte gern mehr von Becca gesehen - ihre Hintergründe etc.
Auch das mit all den vergangenen Commandern hätte total toll werden können. Stattdessen karren sie da Massen von 0815 Statisten an, die die Business City of Light bevölkern.
Bzgl. der Becca - Nightblood Verbindung. Auch da gebe ich Dir recht - wäre 10x interessanter gewesen.
Ein bissel was gibt es übrigens dazu - ich meine, sie hatte zu Beginn noch mehr Ampullen (?) mit dem Nightblood als sie zur Erde startete (jedenfalls irgendeine Art "Starter"-Kit was noch für andere Menschen reichte). Nehme also an, dass sie noch ein paar Menschen mit dem Nightblood geimpft/behandelt hat oder irgendwas dabei hatte, um deren Blut zu verändern...
Ja, alles war ziemlich schlecht geschrieben. Warum ist nur Lexa und Becca dort, aber keine/r der anderen Commander? Warum weiss Lexa plötzlich, was eine Firewall ist, obwohl sie vorher nicht mal Radio und Funkgeräte kannte? Warum hat eigentlich Becca damals nicht gleich selbst ALIE versucht auszuschalten, bevor sie überhaupt soweit kommen konnte? Als sie noch in ihrem Haus festsaß und nur auf Jaha wartete, ohne den sie wegen der fehlenden Power durch die Rakete aufgeschmissen war?
Die Schreiber haben sich echt in eine Richtung festgebissen und haben alles Interessante zum Fenster rausgeschmissen. Jason muss echt ein irrsinninger Starrkopf sein. (Er hat übrigens Kritiker wie Mo Ryan und Ryan Murphy auf Twitter entfollowed, auch viele Clexafans, während er den Bellarke Schippern die Treue hält

)
Bzgl. Lexa - auch da gebe ich Dir recht.
Ich persönlich fand eben auch Lexas Kampfschreie und besonders die letzten Sekunden wo sie in Zeitlupe durch die Luft flog, etwas drüber. Die Computersimulation von Tag zu Nacht war gruselig.
Viele fanden Lexa auch etwas ooc, was wenn eben wirklich an der schlechten Schreibe lag. Die beiden hätten da noch sehr viel mehr draus machen können, mit dem richtigen Text und Story.
Aber wie gesagt, ich war fast froh, dass es so schlecht war, denn so konnte ich es eher loslassen und bin nicht, wie befürchtet, in zweites Loch gefallen. Es ist jetzt eher so ne endgültige Trauer da, dass es nun wirklich zu Ende ist, aber nicht mehr ein Schmerz und Festhalten daran, dass sie solch ein tollen Charakter getötet haben.
Dass Clarke (wieder!!!) nicht trauern durfte und zum Schluss allein da stand, während alle (außer Octavia) in Happy End Manier sich in den Armen lagen, fand ich auch schlimm. Klar, sie war wieder die Starke, geh nur Muttern (zu Kane), ich bin ok....
Ich hab da langsam so ne aberwitzige Projektion laufen, dass Jason da seine Muttergeschichten/erwartungen in Clarke packt. Sie ist immer stark, schluckt alles, entschuldigt sich für alles, selbst wenn es überhaupt nicht ihre Baustelle ist. Sorry, ich weiss, sollte man nicht machen. Ich schreib es jetzt eher auch als Witz.

Und Lexas Bedeutung für sie wird damit heruntergestuft. Es weiss ja auch fast niemand wirklich von ihnen. Es ist schon komisch.
Abbie und Kane zeigen wirklichen Schmerz über ihr Handeln - aber Bellamy? Grottig.
Da versteh ich die Schreiber wieder null. An Kane und Abby zeigt sich doch, dass sie so etwas schreiben können. Warum lassen sie Bellamy weiterhin als den Unsympathen laufen?
Dass Octavia Pike abgestochen hat, fand ich stimmig. Allerdings als Schluß für eine Season (statt für eine Episode) doch etwas unpassend. Ihre Aktion davor, Pike den Zombie-Groundern zum Frass vorzuwerfen allerdings völlig idiotisch und schlecht geschrieben.
Was mich wundert ist nur, dass ich noch im Ohr habe, dass Jason oder Michael Beach irgend etwas davon sagten, dass er auch in S4 ist. Aber vielleicht haben sie das tatsächlich geändert, weil sie gemerkt haben, dass er so wie er konstruiert und erzählt wurde, nicht ankommt.
Ich bin irgendwie immer noch traurig und geschockt, dass sie solch ein tolles Potential (nicht nur in Bezug auf Lexa/Clexa, sondern insgesamt) so dermaßen in den Sand gesetzt haben.