|
Teil 23
"Carla, wie spät sind wir verabredet mit Alain und Alegria?"
"18.00 Uhr. Wie so?"
"Lassen wir uns anziehen und zu fus zu ihnen gehen, dann erzähle ich dich während den Spaziergang wie ich Alain getroffen habe. Okay?"
"Ja, das ist gut. Sag mal, Stella, warst du wirklich nicht Verliebt in Marina?"
"Nein, ich mag sie, aber verliebt, nein. Und du?"
"Das war ich mal, aber das ist lange her. Ich habe immer noch ein Schwäche für sie, aber Verliebt, nein. Weißt du, ich habe mich
manchmal gefragt, ob wir eine stabile Beziehung haben wurden, wenn sie zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in meinem Leben gekommen
wäre"
"Und?"
"Ich glaube nicht. Ich denke, sie wurde ganz schnell weggerannt sein, für die ganze Scharade auf Königsbrunn. Jetzt wo ich selber
weg bin, verstehe ich erst, dass es kein normales Leben ist da"
"Aber du bist doch nicht anderes gewohnt, bis jetzt?"
"Das stimmt, aber jetzt wo ich hier mit Sophia lebe, merke ich erst dass es auch anders kann. Stella. warum bin ich nicht früher
gegangen? Ich hatte mich, Sophia, und dich eine Menge Elend ersparen können."
"Oh Carla, was geschehen ist, ist geschehen. Jetzt ziehe dich an und wir gehen. Ich freue mich so Sophia wieder zu sehen"
"Vielleicht sollten wir Alain anrufen und fragen, ob sie ihr sagen dass du kommst?"
"Nein, wir überraschen sie. Komm anziehen und gehen"
Sie gingen Hand in Hand, zu Alain und Alegria.
"Stella, erzähle mir jetzt, woher du Alain kennst"
"Na ja kennen, wir haben uns in meinem Hotel getroffen. Er hatte dort einen Termin und hatte einige besonderen Wunsch. Man
brauchte meine Hilfe. Er wollte eine bestimme Whisky-Marke, die man nicht kannte. Wir haben uns unterhalten. Später kam er
nochmals und haben wir uns wieder unterhalten und er erzählte mir von seiner Galerie. Ich erzählte ihm das ich noch einige Werke
für das Hotel suchte. Und na ja, auf irgendeine weise kam das Gespräch auf dich"
"Warum denn?"
"Er berichtete, dass er einen Nachfolger hatte und, na ja, er entdeckte schnell die Verbindung zwischen dir und mir. Ich habe ihm
gefragt dich nicht zu sagen, dass ich in Paris lebe und arbeite"
"Hmmm, und dass hat er auch nicht getan"
"Nein, aber ich habe ihn im Gegenzug versprechen sollen, ein Lebenszeichen zu geben, wenn auch nur wegen Sophia, gut und dann
habe ich Sophia angerufen"
"Hmmm, also es ging dich um Sophia?"
"Nein. Nicht lange danach hast du mir gebeten Sophia an zu rufen, aber Carla, wenn ich deine Stimme hörte, war ich schon wieder
komplett verknallt ... Carla stopp. Wir laufen .... mitten auf.... der Straße ... .. "
"Okay, aber wie wusste er heute Morgen, dass du bei mir bist?"
"Äh, ich weiß nicht, ob Marina dir erzählt hat von ihren Auftrag für die Vernissage?"
"Was meinst du?"
"Nun Alain hat fast alle Werke für das Hotel geliefert. Nur in meinem Büro ist immer noch nichts. Ich äh, ich habe Marina gefragt, ob
sie noch ein Porträt von dich malen will, es sei denn du hättest nichts dagegen wenn ich dass Portrait von meinem Schlafzimmer in
meinem Büro hängen wurde, weil ... nein ... stopp ... nicht kitzeln Carla"
"Gut weiter, Was ist mit Alain?"
"Marina hat sich bereit erklärt und hat Alain erzählt, dass ich den Kunden bin. Wir haben uns letzte Woche getroffen und er wusste,
dass ich diesem Wochenende auch nach La Champmesle gehen und ... "
"Warten mal, äh, wenn ich es gut verstehe kennt ihr euch alle Zufällig und ich bin der einzige, der nichts wusste?"
"Ah, na ja, kennen. Oh Carla, ich habe sie durch Zufall kennen gelernt, aber wenn es nicht geschehen wäre, hätte ich vielleicht nicht
den Mut gehabt, mich bei dir zu melden und schon gar nicht unsere Beziehung wieder herzustellen. Carla sie haben mir einen Schub
gegeben."
"Mm, ich verstehe einfach nicht, warum sie mir nichts gesagt haben"
"Weil ich es ihnen gefragt habe"
"Warum?"
"Carla, wenn du gewusst hätte, dass ich in Paris bin, hättest du dich beherrschen können?"
"Ich fürchte nicht"
"Genau, deswegen habe ich sie gefragt nichts zu sagen. Sie hatten damit schon einige Schwierigkeiten, sagten sie, weil sie sahen,
dass es dir nicht gut ging, aber sie haben meine Bitte respektiert"
"Und jetzt?"
"Jetzt fangen wir langsam, mit kleine Schritten, an unsere Beziehung zu wiederherstellen. Wir werden auch ein bisschen mehr
planen sollen, weil wir beide einen Job außerhalb haben und im Hotel ist im Moment viel Hektik"
"Natürlich, außerdem habe ich kein Kindermädchen, wie auf Königsbrunn"
"Oh Sophia, ich habe ihr so vermisst. Ich bin so gespannt wie sie reagieren wird wenn sie mich kommen sieht?"
"Vielleicht ist es doch besser, wenn wir Alain und Alegria fragen sie zu berichten, dass wir zusammen kommen"
"Äh, aber wir sind schon da"
"Okay, gut, dann gehen wir eben rein, und wir werden sehen, wie sie reagiert"
Alain hatte sie schon gesehen und hatte die Tür schon geöffnet.
"Carla, Stella, komm herein. Sophia ist in der Küche mit Alegria und weiß nichts"
"Danke Alain. Uh, was machen wir Stella?"
"Zur Küche und wir überraschten sie"
"Mama! Du bist ... Stella?"
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
|