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Teil 18
"Morgen Marina"
"Morgen Carla, wie spät kommst du?"
"Ich habe eben Sophia in den Kindergarten gebracht. Muss noch einige Einkäufe zu erledigen und dann komm ich, aber wohin,
weil das hat Alain nicht gesagt?"
"Mein Atelier"
"Oh, äh okay ich komm so schnell wie möglich, aber was willst du eigentlich besprechen?"
"Ich habe etwas Kleider gekauft und will eine Vorstudie machen und den mit dir besprechen"
"Du nimmst es sehr ernst"
"Das tue ich doch immer"
Ach hör doch auf! Soll ich etwas zu essen mitnehmen?"
"Ja, lecker etwas Käse und ein paar Baguettes wäre schön. Bis später"
"Morgen Josephine, ich wusste nicht, das du auch da bist, zum Glück habe ich genug essen mitgenommen"
"Morgen Carla. Nein, ich bleib nicht essen. Ich muss auch gleich los. Marina sollte nur dieses Kostüm anprobieren"
"Was ist das?"
"Samstag Abend ist ein Maskenball in La Champmesle mit den Thema Hollywood. Kommst du auch?"
"Ach, das weiß ich noch nicht"
"Ach komm mit uns. Marina und ich werden wie Ginger Rogers und Fred Astaire gehen"
"Ich weiß es noch nicht. Außerdem, als wem soll ich dann hin gehen?"
"Ja, das weiß ich auch nicht, aber hast du keinen Favoriten, als wem du dich kleiden kannst?"
"Äh, nein, ich kann nicht so schnell etwas ausdenken"
"Das kommt schon. Sollen wir dich abholen?"
"Ich werde euch Bescheid sagen"
"Okay, bis Samstag. Ich muss jetzt wirklich los. Tschüss Carla"
"Tschüss Josephine"
"Hey Schönheit"
"Du auch guten Morgen Marina. Was hast du denn da jetzt liegen, ein Lyra?"
"Ja Carla, das gehört beim Porträt, dass ich von dir machen werde"
"Wieso?"
"Ich werde dich als Sappho mit einem Lyra darstellen"
"Woher hast du diese Idee?"
"Das hat ein Engel zu mir geflüstert. Was hast du für leckeres Essen mitgenommen?"
"Nichts Besonderes, hast du schon Kaffee gekocht?"
"Ja, Josephine ist eben erst weg"
"Ja, ich habe sie getroffen. Wer von euch beiden ist Fred und wer ist Ginger?"
"Ich bin Fred. Gehst du auch mit und wenn ja, als wem?"
"Ich weiß es noch nicht"
"Ach komm schon. Maske auf und genießen"
"Aber als wem?"
"Äh Marilyn Monroe, Ingrid Bergman"
"Ich weiß es schon, Meine Mutter hat dass manchmal für meinen Vater gesungen. Ich gehe als Lola"
"Lola?",
"Ja, Lola , aus in dem Film Der Blaue Engel. Du weißt schon, Marlene Dietrich "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe Eingestellt"
"Ach ja, schön, und sexy" sagte Marina mit einem zwinkern zu Carla.
"Uh Ja. Was willst du mit mir besprechen?"
"Ich will das du dieses Kleid anziehst und dann werder ich dich in verschiedene Posen fotografieren"
"Jetzt?"
"Ja, dann brauchen wir das nicht Montag machen. Ich mach einige Bilder und dann entscheiden wir welche Pose wir benutzen"
"Hmm. Ist das nicht nur eine Ausrede mich wieder Nackt zu bekommen"
"Nein, aber das ist schon ein netter Bonus"
"Tsss"
"Was, Tsss, mach jetzt. Oh mein Handy. Ziehe dich um und dann beantworte ich mein Handy mal. Hallo, Moment ich gehe auf den Balkon"
Inzwischen zog Carla sich um. Es war nicht leicht das griechischen Gewand an zuziehen. Jedes Mal, wenn ein Stück Stoff gut drapiert war
auf der Schulter, fiel auf der anderen Seite den Lappen wieder auf den Boden. Marina schaute vom Balkon amüsiert zu. Nachdem ihr Anruf
erledigt war, ging sie wieder hinein und schaute wieder amüsiert zu.
"Was stehst du da und lachst nur, hilf mir doch"
"Das möchte ich schon aber du bist noch nicht ganz ausgezogen"
"Wieso? Ich habe nur meine Unterwäsche an"
"Ja, aber das ist doch blöd, das BH-Träger. Aus mit diesem Ding!"
"Sag mal, du willst mich wirklich wieder nackt"
"Für die Kunst, mein liebes Modell, Für die Kunst"
"Ja, ja"
"Aus!"
"Ja"
Marina stellte Carla in verschiedenen Posen und blieb sie fotografieren. Die Lyra war kein Erfolg. Carla mit einer Lyra in der Hand, nein, es sah
nicht schön aus.
"Also das ist eine schöne Pose, und das Licht. Carla stehen bleiben"
Marina machte das eine nach dem anderen Bild, konnte sich aber an einem gewissen Punkt nicht mehr kontrollieren. Sie ging zu Carla und ohne
vorherige Ankündigung küsste sie sie leidenschaftlich.
"Hey, was machst du? Wir waren doch hier um die Vernissage vor zu bereiten?"
"Ja, aber wenn du so vor mir stehst Carla, dann muss ich dich einfach küssen"
"Marina, wir müssen damit aufhören. Josephine ist gerade erst weg, ja ich weiß, sie geht eben erste weg, außerdem scheint es so, dass Stella
und ich wieder zusammen kommen"
"Ja, aber so weit ist es noch nicht Carla, ach komm, du weißt ich liebe Josephine und du liebst Stella, aber beide sind jetzt nicht hier und du
siehst so sexy aus" und sie küsste Carla wieder. Die beantwortet jetzt den küss.
"Na siehst du, du und ich, das ist eine Klasse für sich Carla"
Carla konnte sich nun nicht mehr beherrschen und das vorsichtig drapierte Gewand schlüpfte von ihrem Körper.
"Wow, Carla"
"Ja, wow, das ist aber wirklich das letzte Mal, Marina"
"Oh, dass ... "
Weiter konnte sie nicht mehr sprechen, weil Carla sie an den Sitzsack in der Ecke des Ateliers zog. Sie liebten sich stürmisch. Für Carla war dies
wirklich das letzte Mal und dass bemerkte Marina weil Carla die volle Kontrolle hatte.
"Wow"
"Hmmm"
"Bist du sicher ..."
"Ja Marina, ich möchte mit dir Freunde bleiben, aber das war wirklich das letzte Mal"
"Hmmm"
"Nichts Hmm, ich meine es. Montag wirst du mir malen und wir tun dies in einer professionellen Art und Weise. Keine Beziehung, kein Flirt, kein Sex"
"Wie langweilig!"
"Ich meine es, Marina"
"Ja, ja, Stella",
"Nicht nur Stella. Ich fühle mich unwohl, wenn ich Josephine treffe"
"Die weiß es sowieso und es ist ihr Egal"
"Ja, aber mir nicht. Es tut mir leid"
"Okay, es ist mir klar, jetzt. Schade"
"Also ich muss jetzt gehen. Ich muss noch ein Kostüm für Samstag kaufen"
"Sollen wir dich abholen?"
"Ja"
"Wir sind um 22.00 Uhr bei dir. Okay?"
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
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