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Teil 16
Montag begann die Vernissage und weil es sicherlich sehr beschäftigt gewesen war in Düsseldorf, beschloss Alain dass Carla
nach ihren Rückkehr erst mal nur ein paar Tage frei nehmen sollte. Tun was sie wollten und keine Arbeit für die Galerie.
Alegria hatte eine köstliche Mahlzeit zubereitet und speziell für Sophia und eine gute Pasta. Sie hatten ihnen schrecklich gefehlt.
In der kurzen Zeit, dass Carla und Sophia in Paris lebten, waren die beiden in ihr Herz gekrochen. Sie sah Carla's Trauer, als sie
von Stella sprach. Wenn es an ihr gelegen hätte, hatte sie bereits die beiden Frauen getroffen und gezwungen zu reden. Aber ja,
Alain meinte sie sollte sich nicht einmischen. Was sie nicht wussten war, dass er hinter den Kulissen schon vermittelte.
Carla und Sophia waren um 15.30 Uhr zu Hause. Sie waren beide sehr müde. Carla freute sich bei Alain und Alegria essen zu gehen
und beschloss, mal kurz mit Sophia schlafen zu gehen. Sophia wollte nicht mehr mittags schlafen gehen, aber sie liebte es, wenn
sie mit Carla in dem großen Bett schlafen durfte. Carla wollte ihr da nicht an Gewöhnen lassen, aber genoss es, wenn der kleine
Körper ihrer Tochter gegen ihren Schlief. Es dauerte nicht lange, bevor sie beide eingeschlafen waren. Um 17.00 Uhr erschrak Carla,
weil ihr Handy klang. Ein wenig verschlafen ging sie ins Wohnzimmer und nahm ab.
"Hallo"
"Carla"
"Ja, Stella?"
"Ja, was klingst du seltsam"
"Sorry, ich war eingeschlafen und erwachte von das Telefon"
"Du schlafen? Zu dieser Zeit des Tages?"
"Ja, wir sind heute nach Hause gekommen und es waren sehr anstrengenden Tage in Düsseldorf. Sophia sollte schlafen, und na ja,
ich dachte ich lege mich auch mal hin"
"Ach so, du bist nicht mehr in Düsseldorf?"
"Nein, ich bin heute Nachmittag zurückgekehrt. Wieso?"
"Nun, ich bin jetzt in Düsseldorf. Es gab einige Verwirrung bei den Steuerbehörden und es war leichter wenn ich hierher kommen wurde.
Schade, ich dachte, wir können uns irgendwo treffen, aber das geht jetzt nicht"
"Scheiße"
"Was?"
"Nichts äh tut mir leid. Wenn ich das früher gewusst hätte, hatte ich meine Reise verschoben. Scheiße, wie lange bleibst du in Düsseldorf"
"Ich werde morgen wieder nach Hause gehen. Schade. Wie war es wieder auf Köningsbrunn zu sein?"
"Ach Stella, wenn ich einen Fuß über die Schwelle mach, bin ich sofort zurück in den Stress und Elend. Nein, ich bin froh, dass ich wieder
in Paris bin"
"Du freust dich wirklich in Paris zu leben, oder täusche ich mich"
"...."
"Carla, bist du noch da?"
"Ja, äh ja, ich freue mich hier zu leben. Ich liebe meinen Job, Sophia ist hier sehr glücklich. Unsere Wohnung ist nicht sehr groß, aber es
ist wirklich uns zu Hause"
"Und in deinem Schrank hängt meine rote Lederjacke"
"Ah, du hast dass Bild gesehen"
"Warum hast du meine Jacke mitgenommen?"
"Weil ... ... ... .."
"Carla, geht es?"
"Ja, weil deinen Duft noch an die Jacke hing. Stella, es ist Wahnsinn, aber ich habe sogar eine Flasche von deinen Parfüm gekauft um
deine Jacke ab und zu deinen Duft zu geben. Stella. Ich werde verrückt von diese Unsicherheit. Ich vermisse dich so. Wo bist du?"
"Nun, zur Zeit in Düsseldorf"
"Ja, ich weiß, aber wo lebst du. Stella, ich äh, ich möchte dich sehen. Ich will in deine Augen schauen wenn ich dich frage ... .. "
"Carla, ist die Verbindung so schlecht. Ich kann dich nicht hören"
"Nein, ich war etwas außer Fassung. Stella, ich will in deine Augen schauen wenn ich dich frage, ob es eine Chance gibt, dass wir wieder
zusammenkommen"
"...."
"Stella, bitte, gib mir eine Chance dich zu treffen und zu reden"
"Sobald ich nach Hause komm, Rufe ich dich an und ich versuche Zeit in meinen Terminkalender zu finden, da ich sehr beschäftigt bin
im Moment wegen, wie ich schon sagte, dieses Ereignis in der Stadt"
"Ja, das hast du schon gesagt Was ist der Anlass?"
"Oh, das ist nicht wichtig"
"Ah, dann Verrätst du wahrscheinlich, wo du lebst"
"Carla, ich werde dich so bald ich nach Hause komme anrufen und dann habe ich meinen Terminekalender auch bei mir"
"Hmm, in welche Art Unterkunft lebst du?"
"Eine Wohnung. Es ist ein wenig zu groß für mich, aber es war ein Teil des Jobs. Sie hatten bereits eine Wohnung für den neuen Manager gekauft.
Die meisten Manager hier sind Ausländer und deren Erfahrung war, dass die in der Regel Anforderungen an Gehäuse haben. Es ist schön,
aber viel zu groß für mich. Du weißt, ich habe nicht wirklich Bedingungen zu einer Wohnung, weil ich nicht viel zu Hause bin. Die meisten Zimmer
sind noch leer oder da stehen nur noch nicht ausgepackte Kartons"
"War es eingerichtet?"
"Nein, ich habe selber einige Möbel und einige Kunstwerke gekauft, aber es ist immer noch sehr leer. Ich soll wirklich mal Zeit machen damit ich es
hier organisieren kann"
"Ist er groß genug für eine Familie?"
"Ja, das ist es"
"Und?"
"Was, und?"
"Hast du eine neue Beziehung?"
"Nein Carla. Nein, dass habe ich nicht. Carla, ich rufe dich an, wenn ich nach Hause komme und wir vereinbaren einen Termin"
"Die Tür ist also noch nicht fest geschlossen?"
"Carla Ich rufe dich an"
"Mama?"
"Carla, Sophia ruft dich"
"Willst du mit ihr reden?"
"Nein jetzt nicht. Gehe zu ihr. Ich rufe dich an. Tschüss Carla"
"Tschüss Stella"
"Carla?"
"Ja"
"Ich vermisse euch sehr"
"Stella. Stella? Weg"
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
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