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Teil 8
Sie hatte Stella's Mail noch nicht beantwortet. Morgen erstmal einen Tag mit Sophia verbringen. Sie standen früh auf und
nahmen das Frühstück auf der Place du Tetre.
"Mama, wann kommt Stella zurück?"
"Ich weiß nicht, mein Schatz, Fehlt sie dir so?"
"Ja, und du bist auch so traurig"
"Nicht heute. Heute machen wir viele schöne Dinge. Wir werden sicherlich den neue Kleidung kaufen und vielleicht irgend wo
ein Eis"
Sophia saß nur da und lächelte.
Nach dem Frühstück gingen sie.
Carla hatte schnell die richtige Kleidung für die Nacht gefunden. Die neue Schuhe und neue Kleider für Sophia waren auch schnell
gefunden. Sophia fand "Hello Kitty" im Moment sehr Toll. Normalerweise wollte Carla nicht in diese Trends beteiligen, aber weil Sophia
so traurig war über den Verlust von Stella, versuchte sie ihr, mit einem "Hello Kitty" T-Shirt und Rock etwas auf zu muntern. Sie hatte
auch eine SMS an Stella geschickt um sie zu fragen, ob sie einmal Anrufen wollte, weil Sophia ihr so vermisste.
Nach dem Einkaufen gingen sie zum Jardin d'Acclimatation. Vor allem, weil Sophia den Streichelzoo so gern hatte. Sie hatten einen
schönen Tag. Nach dem Abendessen gingen sie zu Alain und Alegria. Carla brachte Sophia ins Bett, bevor sie nach Hause ging,
um sich um zu ziehen.
"Gute Nacht mein Schatz. Ich werde dich morgen wieder holen"
"Wo gehst du hin Mama?"
"Ich gehe tanzen''
"Tanzt du morgen mit mir?"
"Wenn du das möchtest, tanzen wir morgen. Schlaf gut"
Carla ging nach Hause. Nahm ein langes Bad. Zog die neue Kleider an. Heute Abend wollte sie genießen. Sie war ein wenig nervös,
weil es lange her war, dass sie zu einem Club gewesen war. Sie nahm ein Taxi. Es war viel los, aber sie konnte ohne Probleme hinein.
Mit einer Aura des Vertrauens, ging sie hinein. Sie merkte bald, das sich nicht viel verändert hatte. Sie bemerkte, dass man sie an sah,
dass hatte sich auch noch nicht geändert. Sie ging an die Bar und bestellt einen Drink. Sie drehte sich um und sah dass sie von mehreren
Frauen beobachtet wurde. Sie ließ es geschehen.
Es wurde getanzt. Es wurde geredet. Es gab Gelächter. Es sah ganz nett aus, aber sie merkte, das sie ein wenig außer Übung war.
Sie stand eine Weile, und sah sich um, bis ihr Blick fiel auf ein schüchterner aussehende Frau. Als sich ihre Augen trafen, lächelte die Frau
sie an und sah schüchtern weg. Als die Frau wider nach oben schaute, trafen ihre Blicke sich wieder. Wieder ein Lächeln und einen
schüchternen Blick. Carla's Interesse war geweckt. Sie ging zu der Frau und fragte, ob sie tanzen wollte.
Während des Tanzes spürte sie, das die Frau interessiert war. Die Frau sah nicht aus, wie Stella. Sie dachte, das war gut. Ob es was wurde,
war ihr Egal. Einfach den Abend genießen und vielleicht auch eine schöne Nacht. Sie fand die Frau sympathisch und schön und sie fühlte
die Sehnsucht kommen. Sie tanzten noch eine Weile. Carla bekam Durst und fragte die Frau, ob sie was trinken möchte. Sie gingen an die Bar,
wo die Musik nicht so Laut war.
"Hallo. Ich bin Carla"
"Hallo Carla, ich bin Annabelle. Du hast einen besonderen Akzent. Kommst du nicht aus Paris?"
"Nein, ich komme aus Deutschland und du?"
Carla sah erst jetzt, dass die Frau noch sehr jung war.
"Ich komme aus Fontainebleau, und bin nach Paris gekommen für mein Studium. Ich studiere Medizin mit Schwerpunkt in der Anästhesie"
"Ach", dachte Carla "dann kannst du heute Abend meine Schmerzen betäuben"
"Wie lange brauchst du noch?"
"Wenn alles gut geht 2 Jahre"
"Puh, sie ist jünger als ich dachte. Vielleicht nicht so eine gute Wahl" dachte Carla.
"Kommst du oft hier?"
"Fast jedes Wochenende, aber ich habe dich hier noch nie gesehen?"
"Nö. Früher kam ich hier oft, wenn ich in Paris studierte"
"Was hast du studiert?"
"Kunst. Möchtest du etwas trinken?"
"Ja bitte, aber ich bin dann mal in der Toilette"
Annabelle ging weg. Carla sah ihr nach und machte sich Gedanken, ob sie mit dieser Eroberung weiter gehen sollte.
"Oh, ja. Ich sage ihr, dass ich nur auf der Suche bin für einen schönen Abend und nicht für eine Beziehung, dann muss sie selbst entscheiden"
Sie bestellten Getränke und wartete, bis Annabelle zurück kam und sah sich um. Jemand klopfte ihr Schulter und begann mit ihr Deutsch zu reden.
"Nein, Frau Gräfin hat ihre Jagdgründe nach Paris verlagert?"
Carla drehte sich um plötzlich zu
"Marina! Was machst du hier?"
"Ich lebe in Paris, aber was machst du hier? Geschäftsreise?"
"Nein, ich lebe in Paris seid kurzem"
"Wirklich! Hast du das Leben in Luxus im Schloss verlassen?"
"Ja"
"Wie geht es dir und Sophia?"
"Gut. Sophia ist heute Nacht bei Freunden, so kann ich mal eine Nacht ausgehen"
"Ah, immer noch Single?"
"Wieder, aber wenn du nichts dagegen hast, möchte ich heute Abend nicht darüber reden"
"Okay, Du bist wieder auf der Suche nach einem Trostpflaster für deine Wunden, so wie bei mir"
"Marina, bitte, lass uns nicht alte Wunden aufreizen"
"Nein, lassen wir dass nicht, aber ich bin neugierig"
"Das ist möglich, aber ich werde dich nichts sagen heute Abend. Heute Abend möchte ich genießen"
"Ja, das sah ich und du hast Annabelle ausgewählt"
"Du kennst sie?"
"Ja schon. Sie kommt oft hierher und sie war auch mal Modell für mich. Sie ist süß, aber ein bisschen ungewöhnlich, aber das wirst du schon bemerken"
"Was? Muss ich mir Sorgen?"
"Nein, genieße es. Ah, da kommt sie"
"Wer ist die Frau bei ihr?"
"Das ist mein Partnerin Josephine. Ich werde sie vorstellen"
Sie unterhielten sich mit einander. Carla sagte, sie arbeitet jetzt in einer Galerie und gab ihnen ihre Visitenkarte. Vielleicht konnten sie in der nahen
Zukunft mal zusammen Arbeiten.
Der Abend ging zu Ende. Carla hatte einiges getrunken und so fühlte sie sich freier. Ohne Zweifel, bat sie Anneballe mit ihr zu gehen.
Im Taxi fingen sie schon vorsichtig an zu küssen.
In der Wohnung kam bei Carla einen großen Leidenschaft oben. Nach Stella hatte sie keine Beziehung oder Flirt gehabt. Annabelle fand es großartig,
das sie von diese schöne Frau gewünscht war. Sie liebten sich daher sehr intensiv. Als sie beide gleichzeitig ihr Höhepunkt erreichten, kam Annabelle's
Ungewöhnlichkeit an dass Licht. Sie heulte wie ein Wolf.
Carla war sofort nüchtern. In den meist höfliche Weise bat sie Annabelle ein wenig später, nach Hause zu gehen. Sie benutzte die Ausrede, dass
sie morgen sehr früh Sophia holen sollte.
Als Annabelle weg war, ging sie duschen. Nach dem Duschen wollte sie schlafen, aber zuerst sah sie auf ihren Handy, um zu sehen ob sie Anrufe
verpasst hatte.
"Stella!"
Stella hatte eine Nachricht auf ihrem Anrufbeantworter hinterlassen.
"Carla, Stella hier. Ich melde mich, weil ich Sophia sprechen will. Kannst du ... . Coffee and a ham and eggs sandwich please. Sorry Carla,
Kannst du mich morgen um 12.00 Uhr anrufen, dann kann ich mit Sophia sprechen. Bis morgen"
"Ist sie in England?"
...
_________________ Our live begins to end the day we become silent about things that matter.
Martin Luther King
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