Hella Haasse 2-2-1918 - 29-9-2011
Leben
Hella Haasse wuchs in der niederländischen Kolonie Indonesien auf, später in Amsterdam.
Viele ihrer Werke schildern das Leben in Indonesien.
Außerdem veröffentlichte sie historische Romane. In Huurders en onderhuurders (Mieter und Untermieter, 1971) ironisiert sie wiederum den historischen Roman. Ein wiederkehrendes Motiv ist der Mensch auf der Suche nach sich selbst.
Haasse wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der P.C. Hooft-prijs (1983) und der Prijs der Nederlandse Letteren (2004). 1988 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der Universität Utrecht verliehen.
Hella Haasse gehört zu den meistgelesenen niederländischen Autoren.
Werke
Das Mietshaus. Goldmann, München 2001, ISBN 3-442-72306-X.
Das Gemälde. Goldmann, München 1999, ISBN 3-442-72305-1.
Der kleine Garten. Goldmann, München 1999, ISBN 3-442-72304-3.
Das blaue Haus. Goldmann, München 1998, ISBN 3-442-72303-5.
Ich widerspreche stets. Wunderlich, Reinbek 1997, ISBN 3-8052-0580-5.
Transit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-40804-6.
Die Teebarone. Wunderlich, Reinbek 1995, ISBN 3-8052-0554-6.
Der schwarze See. Rowohlt, Reinbek 1994, ISBN 3-499-13438-1.
Die Eingeweihten. S. Fischer, Frankfurt am Main 1961.
Wald der Erwartung. S. Fischer, Frankfurt am Main 1957.
Die scharlachrote Stadt. S. Fischer, Frankfurt am Main 1955.
Entheiligte Stadt. Büchergilde Gutenberg, Zürich 1954.
(copy Wikipedia)