29.01.2013, 18:48
cooper hat geschrieben: http://www.tagesschau.de/ausland/russland760.html
Da bleibt einem die Spucke weg.![]()
Diskriminierung von Schwulen und Lesben
Heikler Auftritt für Westerwelle
Ungewöhnlich klare Worte: Im Gespräch mit dem russischen Botschafter soll Außenminister Guido Westerwelle einem Medienbericht zufolge deutliche Kritik geübt haben. Russland plant ein Gesetz, das Homosexuelle diskriminiert - davon sei er auch persönlich enttäuscht.
Für Außenminister Guido Westerwelle, mittlerweile mit seinem langjährigen Partner Michael Mronz verheiratet, ist ein Treffen mit Staatschefs oft heikel - nämlich dann, wenn in deren Ländern Homosexuelle diskriminiert werden.
Nun soll Westerwelle nach Informationen von Spiegel Online das Thema gegenüber dem russischen Botschafter Wladimir Grinin sehr direkt angesprochen haben: Beim Treffen mit dem Diplomaten im Auswärtigen Amt in Berlin habe Westerwelle sich kritisch zu dem russischen Gesetz geäußert, das "Propaganda für gleichgeschlechtliche Beziehungen" verbieten soll. Sollte es in Kraft treten, dürfte in Russland nicht mehr öffentlich über Homo-, Bi- oder Transsexualität geredet werden.
Dem Bericht zufolge habe Westerwelle im Gespräch klar gestellt, dass der Entwurf des Gesetzes aus deutscher Sicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt und betont, dass das vorgesehene Verbot die europäisch-russischen Beziehungen belasten würde. Außerdem sei Westerwelle als Freund Russlands auch persönlich enttäuscht, schreibt Spiegel Online. [...]
Gesamter Artikel: http://www.sueddeutsche.de/politik/disk ... -1.1586442
30.01.2013, 05:04
http://www.sueddeutsche.de/politik/sexismus-debatte-in-der-fdp-warum-bruederle-seinen-fehler-eingestehen-muss-1.1585537
. Nicht daß jemand meint, ich spreche hier pro domo. Mich kotzt nur die Heuchelei des hochseriösen "Stern" an und, im abgeschwächter Form, auch der "SZ", die die FPD anprangert, aber die offenkundige Heuchelei des "Stern" mit keinem Wort der Rüge bedenkt. Nein, was die Journalisten-Kollegen machen, das ist wieder mal alles "nicht illegitim".
30.01.2013, 08:25
30.01.2013, 09:56
bellaisa hat geschrieben:Auf mich wirken Stern, Focus und co. sowieso immer mehr wie Boulevardzeitungen, die immer mehr an Niveau verlieren, aber vielleicht kommt morgen das auch nur so vor.
30.01.2013, 11:56
sehe ich überhaupt nicht so. bloß weil man bzw. hier vielleicht eher frau, sich bestimmte Umgangsformen wünscht, wo man eben NICHT sich ein extra dickes Fell aneignen muss, heisst das noch lange nicht, dass man einen "Schutzraum" braucht. Es zeigt eher, dass das, was als Statzs QUo da ist eben nicht (mehr?) hinterfragt wird. Es ist sozusagen eine Umdefinierung, die ich ziemlich heikel finde.bellaisa hat geschrieben:Ich finde den Artikel sogar eher frauenschädigend. Denn er suggeriert für mich, dass wir immer noch weit entfernt von Gleichbehandlung sind und einen besonders geschützten Rahmen zum arbeiten brauchen.
Auf der anderen Seite erinnere ich mich noch an den #aufschrei als Angela Merkel in ihrem tollen Kleid zur Oper in Oslo kam.
30.01.2013, 14:21
30.01.2013, 14:28

30.01.2013, 17:22
30.01.2013, 17:49
cic hat geschrieben: Es ist auch "nicht illegitim", wenn die FDP den Brüderle verteidigt.
30.01.2013, 18:19
30.01.2013, 18:31
hoppetosse hat geschrieben: Es ist sozusagen eine Umdefinierung, die ich ziemlich heikel finde.
Dass du ähnlich, wie viele Gegner der ganzen Aktion auf Twitter den hashtag #aufschrei jetzt ironisierend für etwas völlig anderes einsetzt und das Ganze damit lächerlich machst, unterstreicht für mich diesen EIndruck noch.
Isabel30 hat geschrieben:Es gibt nichts schlimmers für eine Frau sexuell Belästig zu werden
jeder Artikel ,
jeder Bericht hilft den Frauen darauf aufmerksam zu machen .
Das Wort Nein muß einen Mann sagen das er aufzuhören hat .
Frauen sind doch kein Freiwild.
30.01.2013, 20:08
bellaisa hat geschrieben:hoppetosse hat geschrieben: Es ist sozusagen eine Umdefinierung, die ich ziemlich heikel finde.
Dass du ähnlich, wie viele Gegner der ganzen Aktion auf Twitter den hashtag #aufschrei jetzt ironisierend für etwas völlig anderes einsetzt und das Ganze damit lächerlich machst, unterstreicht für mich diesen EIndruck noch.
Inwiefern heikel?
Quelle: http://astefanowitsch.tumblr.com/ -> text: Sagt ihnen nicht, dass sie sich hätten wehren sollenUnd wehren können Frauen sich auch hier oft selbst dann nicht, wenn sie geistesgegenwärtig und ruhig genug bleiben, um nicht nur rechtzeitig zu erkennen, dass, sondern auch wie zu reagieren wäre. Denn in „schweren“ Fällen (grobe sexistische Beleidigungen oder verbale Nötigungen) besteht auch hier die sehr reale Gefahr, dass die Situation von einem verbalen zu einem körperlichen Übergriff eskaliert (auch das haben Frauen beim #Aufschrei zur Genüge beschrieben). Und in „leichten“ Fällen („dummen Sprüchen“, „Herrenwitzchen“) führt die Gegenwehr dazu, dass die Frau als diejenige dasteht, die sich sozial falsch verhalten hat, indem sie aus einer „Nichtigkeit“ oder einem „harmlosen Scherz“ eine „große Sache“ macht, indem sie einen doch völlig harmlosen Mann als üblen Sexisten hinstellt, indem sie für alle die doch bis eben so lockere Stimmung verdirbt.
30.01.2013, 20:44
das stimmt, jeder hat da andere Grenzen, je nach Charakter, Lebensgeschichte, Familienhintergrund, psychischer Beschaffenheit....bellaisa hat geschrieben:Was die Diskussion mir zeigt, ist dass bei jedem Sexismus an einer anderen Stelle beginnt. Über solch einen Satz würde ich nur lachen und eher zurückantworten "Tja wer hat, der kann". Mein Kollege hat auch schon ein "Knackarsch" von mir zu hören bekommen, als er vor mir hergelaufen ist.
Ist das sexistisch? (Und nein, ich mache mich darüber jetzt nicht lustig, das ist eine ernstgemeinte Frage!)
31.01.2013, 10:14
.Eine von drei Frauen auf diesem Planeten wird im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt. Das sind eine Milliarde Frauen, denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Greuel. Am 14. Februar 2013 läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar 2013, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION
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